Wissenschaftsminister beraten darüber, welche Fähigkeiten für ein wettbewerbsfähiges Europa erforderlich sind

23 Juli 2013, Erneuert, 13:11 EET
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autor: Reporters/Scanpix

Am 24. Juli findet in Vilnius das informelle Treffen des EU-Wettbewerbsrates statt. Im Rahmen dieses Treffens werden die Wissenschaftsminister der EU darüber diskutieren, welche Fähigkeiten Europa derzeit fehlen und in der Zukunft erforderlich sein werden, um Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Wissenschaft und Innovationen zu gewährleisten.

„Die Zukunft Europas hängt von  der Wissens- und Innovationswirtschaft ab. Ein wettbewerbsfähiges Europa benötigt nicht nur Investitionen in die Forschung, sondern auch die Fähigkeit diese effektiv zu nutzen. Um die aktuellen Probleme auf dem Arbeitsmarkt zu lösen  und die Wettbewerbsfähigkeit Europas in der Zukunft anzukurbeln ist es äußerst wichtig, die erforderlichen Fähigkeiten und Kompetenzen zu erkennen sowie im Bereich Forschung und Unternehmertum für richtige Bedingungen zu ihrem Erwerb zu sorgen “, sagte der litauische Minister für Bildung und Wissenschaft Dainius Pavalkis. 

Zu dem Treffen der Wissenschaftsminister wurden Vertreter aus der Wirtschaft und der Universitäten sowie Experten eingeladen, die zusammen mit den Politikstrategen im Bereich Wissenschaft sich darüber austauschen werden, wie man die fehlenden Fähigkeiten und Kompetenzen erkennen und fördern, ihr Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht bringen und wettbewerbsfähige Fähigkeiten im Bereich Wissenschaft und Innovationen fördern  kann. 

Obwohl Europa derzeit mit großer Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat, fehlen in manchen Sektoren und Regionen qualifizierte Fachkräfte. Zahlen haben zum Beispiel ergeben, dass im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien  in Europa 700.000 Fachkräfte fehlen, dabei gibt es insgesamt 2 Mio. nicht besetzte Arbeitsplätze in diesem Sektor. 

Das Treffen der Wissenschaftsminister der EU-Länder wird die Fortsetzung des am 23. Juli begonnenen informellen EU-Wettbewerbsrates sein. Mit den Wissenschaftsministern der EU-Länder sowie den Vertretern aus der Wirtschaft und der Universitäten wird auch die EU-Kommissarin für Forschung, Innovationen und Wissenschaft Máire Geoghegan-Quinn diskutieren.   
 

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