Während Litauens Präsidentschaft im EU-Rat soll die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Zentralverwahren sichergestellt werden

26 September 2013, Erneuert, 14:06 EET
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autor: PantherMedia/Scanpix

Am 25. September genehmigte der Ausschuss der Ständigen Vertreter (COREPER II) ein Abkommen über die Gesetzgebung zur Verbesserung der Wertpapierabwicklung in der Europäischen Union (EU) und Schaffung eines Rechtsrahmens für zentrale Wertpapierverwahrstellen. Der gemeinsame Ansatz zur Verordnung über die Zentralverwahrer ermächtigt Litauen im Verlauf seiner Präsidentschaft im EU-Rat Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament zu beginnen, um in erster Lesung zu einer Einigung zu gelangen.

„Heute haben wir den wichtigsten Schritt für eine sichere Umgebung für die Wertpapierentwicklung diskutiert. Das präsidierende Litauen ist bereit, die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament zu beginnen“, sagte der Botschafter Karoblis, Vorsitzende des Ausschusses der Ständigen Vertreter.

Die Verordnung zielt darauf ab, Unterschiede zwischen nationalen und internationalen Wertpapierabwicklung zu beseitigen, die Sicherheit und Wirksamkeit im internationalen Zahlungsausgleich zu erhöhen und den Zugang zu  Depots für Emittenten, Investoren und die Depots selbst zu erleichtern. Zugleich soll die Verordnung einheitliche Bedingungen in der gesamten EU gewährleisten, wodurch sich auch die allgemeine Markttransparenz und der Kapitalverkehr verbessern dürften.  Mit der Verordnung wird ein gemeinsames System für die Lizensierung, Überwachung und Regulierung der Zentralverwahrer geschaffen und durch das Konsolidieren der Dematerialisierung von Wertpapieren, das Harmonisierung der Abrechnungsperioden und die Festlegung der Abwicklungsdisziplin der Wertpapierabwicklungsprozess verbessert.

Zusammen mit anderen Gesetzesinitiativen (der Verordnung über europäische Marktinfrastrukturen und der Verordnung über Märkte für Finanzinstrumente) ist diese Verordnung wichtig, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Finanzsystems zu stärken und wird die Grundlage für die Anwendung gemeinsamer Regeln für auf europäischer Ebene systemrelevanter Wertpapierinfrastrukturen bilden. Außerdem wird die Verordnung eine solide Rechtsgrundlage für das TARGET2-Securities Projekt zur Harmonisierung einzelner Aspekte der Implementierung der Wertpapierabwicklung abgeben.
 

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