Während der litauischen EU-Ratspräsidentschaft wurde im Europäischen Parlament das Programm für Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und für die kleinen und mittleren Unternehmen (COSME) angenommen

27 November 2013, Erneuert, 16:39 EET
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autor: PantherMedia/Scanpix

Während der litauischen EU-Ratspräsidentschaft wurde im November dieses Jahres eine wichtige Einigung mit dem Europäischen Parlament über das Programm für Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und für die kleinen und mittleren Unternehmen (COSME) für 2014-2020 erzielt. Das COSME-Programm sollte bereits ab dem 1. Januar 2014 in Kraft treten.

„Dies ist in der Tat eine wichtige Errungenschaft, wenn man bedenkt, welche Rolle die KMUs in der Europäischen Union spielen, in der es über 20 Mio. KMUs gibt. Dieser Sektor schafft über 67 % der Arbeitsplätze und ist die wichtigste Antriebskraft der Europäischen Union“, so der Wirtschaftsvizeminister Kęstutis Trečiokas.

Dem Wirtschaftsvizeminister zufolge gibt es auch in Litauen überwiegend KMUs. Unser Ziel besteht darin, eine wettbewerbsfähige Wirtschaft zu entwickeln, die auf steigender Produktivität, zunehmenden Exporten und immer größerem Mehrwert basieren würde. Für Litauen sind die Teile des COSME-Programmes relevant, die den Ausbau der Finanzierungsmöglichkeiten der KMUs und die Förderung des Unternehmertums betreffen. Das COSME-Programm und seine weitere Umsetzung sind für Litauen auch im Hinblick auf die Umsetzung der „Europa 2020“-Strategie, der aus der Geschäftsakte für kleine Unternehmen entstehenden Verpflichtungen sowie die Entwicklung der auf dem Mehrwert gestützten Wirtschaft wichtig.

Für die Umsetzung des COSME-Programmes wurde ein Budget in Höhe von 2 Mrd. Euro vorgesehen. Das Europäische Parlament einigte sich darauf, 60 % des COSME-Budgets für die Finanzierung der Garantien für das Risikokapital oder Darlehen für die KMUs zu verwenden. Der andere Teil der Gelder soll zur Reduzierung der administrativen Bürde und den Marktzugang der KMUs zur Verfügung gestellt werden.

Das COSME-Programm soll auch zur Umsetzung der Prioritäten der „Europa 2020“-Strategie im Hinblick auf ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum, zur Entwicklung eines Maßnahmenpakets für den Ausbau der kleinen und mittleren Unternehmen auf der EU-Ebene mit Hilfe der Finanzinstrumente der EU beitragen. Dieses Programm und das Programm „Horizont 2020“ wird das zurzeit laufende Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen ersetzen.

Das COSME-Programm ist mit dem EU-Rat bereits abgestimmt worden. Bei der Umsetzung dieses Programmes werden auch nationale Finanzierungsinstrumente in den EU-Mitgliedstaaten entwickelt.
 

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