Premierminister und Außenminister fordern die Zusammenarbeit der Länder des Ostseeraumes im Bereich der Wissenschaft zur Gewährleistung der Energiesicherheit auf

05 Juli 2013, Erneuert, 09:05 EET
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autor: BFL

In der Litauischen Akademie der Wissenschaften fand am 4. Juli die Konferenz der Energiesicherheit für den litauischen Vorsitz im Rat der EU „Die Rolle der Wissenschaft bei der Gewährleistung der Energiesicherheit: Herausforderungen und Beschlüsse im Ostseeraum“ statt, die von dem Außenministerium und der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission organisiert wurde.

Der Premierminister Algirdas Butkevičius wendete sich an die Teilnehmer der Konferenz und betonte die Bedeutung des Dialogs der wissenschaftlichen, geschäftlichen und politischen Entscheidungsträger zur Gewährleistung der Energiesicherheit und forderte auf, das wissenschaftliche Potenzial der Länder des Ostseeraumes zu vereinigen. A. Butkevičius hob auch hervor, dass die Premierminister der Länder des Ostseeraumes das Schaffen der Forschungsplattform der baltischen Energiesicherheit, deren treibende Kraft die Zusammenarbeit aller Wissenschaftler der betroffenen Länder ist, unterstützt haben.

Der Außenminister Linas Linkevičius betonte, dass die Energiesicherheit  eine wichtige Priorität von Litauen und der ganzen Europäischen Union ist.

„Während des Vorsitzes im Rat der EU wird sich Litauen auf die wichtigsten Ziele konzentrieren: Schaffen des EU-Binnenmarktes für Energie, Entwicklung der Projekte der Energieinfrastruktur und Stärkung des EU-Dialogs mit externen Energielieferanten“, sagte L. Linkevičius.

Dem Minister zufolge ist die Wissenschaft die treibende Kraft des Fortschrittes nicht nur zur Diversifizierung der Energieressourcen, sondern auch zur Einführung der technologischen Innovationen. Der Leiter der Diplomatie freute sich über die Idee, die wissenschaftliche Zusammenarbeit im Bereich der Energiesicherheit zu vertiefen und Wissenschaftler, Institutionen und Geschäftsleute in der Forschungsplattform der baltischen Energiesicherheit zusammenzubringen. Seiner Meinung nach wäre dies ein wichtiger Schritt bei der Bewältigung der neuen Herausforderungen der Energiesicherheit im Ostseeraum.

Die Konferenz ist die Fortsetzung der im November 2012 angefangenen Auseinandersetzung und Zusammenarbeit der Wissenschafts-, Geschäfts- und Regierungsorganisationen und eine der ersten Veranstaltungen des litauischen Vorsitzes im Rat der EU in Vilnius.

An der Veranstaltung nahmen der Minister für Bildung und Wissenschaft Dainius Pavalkis, der stellvertretende Minister für Energie Aleksandras Spruogis, der Generaldirektor der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission Dominique Ristori, Vertreter der Wissenschafts-, Energie- und Regierungsinstitutionen der Länder des Ostseeraumes, Mitglieder des Europäischen Parlaments, Beamte der Europäischen Kommission und andere Gäste teil.
 

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