Ministerin für soziale Sicherheit und Arbeit: Investitionen in Kinder – der Weg einer erfolgreichen Gesellschaft

12 Juli 2013, Erneuert, 13:07 EET
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autor: PantherMedia/Scanpix

Maßnahmen und Wege um das Wohlergehen der Kinder zu gewährleisten - dies ist eine Frage, die am Donnerstag beim informellen Treffen der EU-Minister für soziale Sicherheit und Beschäftigung debattiert wurde. Minister des Ratsvorsitz-Trios (Litauen, Griechenland, Italien), Vertreter der Europäischen Kommission und der Sozialen Plattform waren einig, dass angemessene Sorge für Kinder für die Zukunft der gesamten EU von Bedeutung ist.

"Investitionen in Kinder - eine Grundlage der erfolgreichen sozialen Entwicklung des Menschen über seine gesamte Lebensdauer. Wohlergehen der Kinder – eine notwendige, aber sicherlich nicht die einzige Voraussetzung, die garantiert, dass junge Menschen ausgebildet und bereit für die Herausforderungen des Arbeitsmarktes sind und aktiv an der Gesellschaft teilnehmen können. Wir müssen in Kinder investieren, um ihre Armut und soziale Ausgrenzung zu verhindern, denn es der einzige Weg zur Schaffung einer besseren Zukunft für sie und für uns alle ist"- sagt Ministerin für soziale Sicherheit und Arbeit Algimanta Pabedinskienė.

Sie wies darauf hin, dass das Wohlergehen der Kinder besser und tiefer nicht nur im sozialen Kontext, sondern auch in Bereichen der  Wirtschaft, Wirtschaftsförderung und Finanzmanagement wahrgenommen sein sollte. Investitionen in Kinder tragen langfristig zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der EU.

Bei der Diskussion am Donnerstag wurde darüber gesprochen, wie man beim Kampf gegen die Armut besser die Möglichkeiten des neuen Finanzrahmens nutzen kann, sowie über die Rolle der Nichtregierungsorganisationen bei der Behandlung der Armutsprobleme und die Notwendigkeit, finanzielle Unterstützung und Hilfe für bedürftige Kinder zu gewährleisten.

Fast in allen Mitgliedstaaten außer Deutschland, Zypern, Finnland und Dänemark sind die Kinder mit der Gefahr von Armut  häufiger als andere Bevölkerungsgruppen konfrontiert. In der Europäischen Union sind durchschnittlich ein Fünftel der Kinder (20,5 Prozent) von Armut bedroht. Armutsgefährdungsquote der EU-Bevölkerung beträgt 16,9 Prozent. EU-Länder suchen nach wirksamen Maßnahmen, um mit diesem Problem umzugehen.
 

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