Ministerin A. Pabedinskienė: „Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in Litauen ist einer der kleinsten in der EU“

06 November 2013, Erneuert, 10:53 EEST
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autor: The Council of the European Union

Eines der Hindernisse zur gleichen wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Frauen und Männern bleiben Lohnunterschiede. Dieses komplexe Phänomen ist während des ganzen Lebenszyklus der Frauen bemerkbar – von weniger hohen Ämtern und niedrigeren Löhnen bis zu niedrigeren Renten und höherem Armutsrisiko. Dies betonte die Sozialschutz- und Arbeitsministerin Algimanta Pabedinskienė heute in Vilnius während der Eröffnung der EU-Konferenz „Bei Verhandlungen über die Gleichheit erfolgreiche Strategien“.Eines der Hindernisse zur gleichen wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Frauen und Männern bleiben Lohnunterschiede. Dieses komplexe Phänomen ist während des ganzen Lebenszyklus der Frauen bemerkbar – von weniger hohen Ämtern und niedrigeren Löhnen bis zu niedrigeren Renten und höherem Armutsrisiko. Dies betonte die Sozialschutz- und Arbeitsministerin Algimanta Pabedinskienė heute in Vilnius während der Eröffnung der EU-Konferenz „Bei Verhandlungen über die Gleichheit erfolgreiche Strategien“.

„Trotz der EU - und nationalen Rechtsvorschriften, die verlangen, dass Frauen und Männer für gleiche oder gleichwertige Arbeit einen gleichen Lohn erhalten, existiert immer noch der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in allen EU-Mitgliedstaaten. Im Durchschnitt verdienen die Frauen in der EU etwa 16 Prozent weniger als Männer, in Litauen ist dieser Unterschied kleiner – es beträgt etwa 12 Prozent “, sagte die Ministerin A. Pabedinskienė.

Der Ministerin zufolge wurde der kleinere Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in Litauen durch einen systematischen Ansatz erzielt. Zunächst werden die Maßnahmen zur Förderung der Beteiligung von Frauen an dem Arbeitsmarkt umgesetzt, deshalb ist heutzutage die Beschäftigungsquote von Frauen in Litauen fast gleich der Beschäftigungsquote von Männern und die Arbeitslosenquote von Frauen ist sogar niedriger. Ebenfalls werden die Maßnahmen zur Verbesserung der Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie umgesetzt, ein gutes Ergebnis davon ist es, dass sich die Beschäftigungsquote von Frauen mit Kindern der Beschäftigungsquote von Männern mit Kindern näherte. Durch die Maßnahmen zur Förderung der Führung von Frauen sowie die Steigerung von Motivation, Selbstvertrauen und Kompetenz vergrößert sich die Zahl der Frauen in der Politik und in leitenden Positionen der kleinen und mittleren Unternehmen.

Litauen richtet während des EU-Ratsvorsitzes große Aufmerksamkeit auf Effizient der institutionellen Mechanismen für die Gleichstellung der Geschlechter als erforderliche Voraussetzung für Beschleunigung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern. Ebenfalls wird aktiv mit der Richtlinie zur Geschlechtergleichstellung im Vorstand der Unternehmen gearbeitet, damit die für alle Mitgliedstaaten geeignete Lösung gefunden wird. Wie die Ministerin A. Pabedinskienė betonte, sind Wirtschaftswachstum und Wohlstand ohne volle und wirksame Nutzung der Talente sowohl von Frauen als auch von Männern nicht möglich.

Die Konferenz „Bei Verhandlungen über die Gleichheit erfolgreiche Strategien“ ist für Abschluss des Projekts des Europäischen Gewerkschaftbundes mit der Europäischen Kommission „Verkleinerung der Unterschiede: Wie Kollektivverhandlungen zur Beseitigung der Lohndiskriminierung zwischen Frauen und Männern, die gleiche oder gleichwertige Arbeit erledigen, beitragen“ bestimmt.

Während der Konferenz wurden die Ergebnisse von vier regionalen Seminaren und die Umfrage von Filialen des Europäischen Gewerkschaftbundes, deren Ziel war, Beispiele guter Praxis in Kollektivverträgen festzustellen und Kenntnisse über Kollektivverhandlungen, sozialen Dialog und insbesondere Lohnunterschied der Frauen zu vermitteln, vorgestellt und diskutiert.

An der Konferenz des Europäischen Gewerkschaftsbundes in Vilnius nimmt auch Mitglieder des Frauenausschusses des Europäischen Gewerkschaftsbundes und des Ausschusses für Kollektivverhandlungen aus 30 europäischen Ländern sowie Vertreter der Litauischen Gewerkschaft teil.
 

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