Man muss die Tourismusmöglichkeiten nutzen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln

18 Oktober 2013, Erneuert, 11:16 EET
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autor: Ūkio ministerija

Am 17. Oktober hat der Wirtschaftsminister Evaldas Gustas das zweitägige europäische Tourismusforum „Tourismus – ein Faktor des Wirtschaftswachstums, der sozialen Veränderungen und des Wohlstandes“ eröffnet.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir uns auf diesem Forum nicht nur über positive Erfahrungen und Zukunftspläne austauschen sondern auch nützliche Entscheidungen treffen werden. Mit der Zeit werden sie zu konkreten Taten oder gemeinsamen Projekten und werden beweisen, dass Tourismus ein großes Potenzial hat, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken“, hat der Wirtschaftsminister in seiner Eröffnungsrede unterstrichen.

E. Gustas zufolge, lautet die Devise der Europäischen Union (EU) „Angesichts der Vielfalt geschlossen auftreten“ passt hervorragend für den Tourismussektor. Europa ist als ein Kontinent bekannt, auf dem hochwertige Tourismusdienstleistungen angeboten werden. Tourismus ist hier mit einem unbezahlbaren natürlichen, kulturellen und historischen Erbe verbunden.

Das zweitägige europäische Tourismusforum hat mit einer informellen Sitzung der Tourismusminister begonnen, auf der der für Industrie und Unternehmertum zuständige Stellvertreter des Präsidenten der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, die Minister und die für Tourismus zuständigen Beamte der EU-Länder über die Visapolitik, die Förderung der älteren Menschen mehr zu reisen und die Finanzierung des Tourismussektors beraten haben.

„Das europäische Tourismusforum in Litauen wird nun bereits zum 12. Mal ausgerichtet und ist eine großartige Gelegenheit, unsere Aufmerksamkeit auf die aktuellsten Tourismusfragen in Europa, in der baltischen Region und in Litauen zu lenken sowie die Tourismusmöglichkeiten in Litauen zu präsentieren. Der litauische Tourismussektor ist gut etabliert. Das beweisen auch jedes Jahr steigende Touristenzahlen. Den Angaben der europäischen Reisekommission zufolge zählte Litauen zwei Jahre nach einander zu den Spitzenländern in Europa, was steigende Ströme der ausländischen Touristen anbelangt“, verkündete E. Gustas auf der Pressekonferenz.

„Es ist äußerst wichtig die Initiativen hervorzuheben, die zur Verbesserung des EU-Tourismussektors beitragen und dazu verhelfen können, dass Europa die am meisten von den Touristen besuchte Region bleibt. Wir müssen die Kurzzeit-Visa-Vergabeverfahren vereinfachen, damit wir noch mehr Touristen aus den Entwicklungsländern für Europa begeistern können, den Tourismus unter älteren Menschen ankurbeln, was zu höheren Touristenzahlen außerhalb der Hauptsaison beitragen könnte, und die Tourismusinitiativen mit den Prioritäten der Struktur- und Investitionsfonds der Europäischen Union für 2014-2020 besserabstimmen. So werden wir die Finanzierung sichern, die Wettbewerbsfähigkeit, Innovationen und Nachhaltigkeit in dem Tourismussektor steigern können“, so der Stellvertreter des Präsidenten der Europäischen Kommission A. Tajani.

Auf dem Forum wurde das Änderungsprotokoll des Abkommens über die Zusammenarbeit im Tourismussektor der litauischen, lettischen und estnischen Regierung unterzeichnet, das eine engere Zusammenarbeit bei der Umsetzung der gemeinsamen Tourismusprojekte auf den entlegenen Tourismusmärkten ermöglichen wird, um Tourismus-Marketingprojekte umzusetzen.

Vertreter des privaten Sektors haben den Ethikkodex der Welttourismusorganisation (WTO) der Vereinten Nationen unterzeichnet, der bereits von weiteren 150 Welttourismusverbänden vor ihnen unterzeichnet wurde.

„Die Unterzeichnung des WTO-Ethikkodex bezeugt eine verantwortungsbewusste Einstellung der Verbände, die diesen Kodex unterschrieben haben und den privaten Sektor vertreten, den Arbeitsprinzipien des Tourismussektors gegenüber“, so der WTO-Generalsekretär der Vereinten Nationen Taleb Rifai.
 
Die Teilnehmer des Forums, das am 17.-18. Oktober in Vilnius stattfindet, diskutieren darüber wie der Tourismus die EU-Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit beeinflusst sowie über künftige Herausforderungen und Möglichkeiten in diesem Sektor, über die Finanzierungsmöglichkeiten und die aussichtsreichsten Tourismusbranchen.

Das Forum wird von dem Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission organisiert.

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