Litauen begrüsst den Anfang der EU-US Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen

08 Juli 2013, Erneuert, 17:45 EEST
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autor: Reuters/Scanpix

Heute, am 8. Juli, beginnt in Washington die bis zum Freitag dauernde erste Verhandlungsrunde zur transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft.

"Ich bin froh, dass der Anfang der litauischen EU-Ratspräsidentschaft mit dem Ereignis von erheblicher Bedeutung für die Weltwirtschaft markiert ist. Für den erfolgreichen Ausgang der Verhandlungen werden wir keine Mühen scheuen - weil es nicht nur das Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum fördern, sondern auch neue Möglichkeiten in der EU, einschließlich der litauischen Unternehmen, eröffnen würde, sowie zur Erarbeitung neuer Regeln und Standards für den Welthandel beitragen würde, - sagt Linas Linkevičius, der Außenminister Litauens, das zurzeit die EU-Ratspräsidentschaft führt.

Rund 150 Verhandlungspartner in 24 Verhandlungsarbeitsgruppen - einschließlich Arbeitsgruppen für Öffnung der Märkte für landwirtschaftliche Produkte, Energie und Rohstoffe, Wettbewerb, Dienstleistungen, öffentliches Beschaffungswesen, Zoll- und Handelserleichterungen, Ursprungsregeln und der Veterinär- und Pflanzenschutzmaßnahmen - wartet sehr wichtige und angespannte Verhandlungen.

Die Vorbereitungen auf die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen dauerten das ganze Jahr 2012 über. Speziell gegründete bilaterale EU-US hochrangige Arbeitsgruppe hat die Möglichkeiten und Vorteile solches Abkommens analysiert. Am Anfang 2013 hat die Gruppe empfohlen, die Verhandlungen über ein ehrgeiziges, drei große Bereiche – Liberalisierung des Zugangs zu Märkten der Güter, Dienstleistungen, des öffentlichen Beschaffungswesens, Harmonisierung von Vorschriften und Normen, Entwicklung neuer Standards und Regeln für den Handel– umfassendes Abkommen zu beginnen.

Am 14. Juni dieses Jahres haben die Mitgliedstaaten der Europäischen Union ein Verhandlungsmandat für die Europäische Kommission angenommen und am 17. Juni haben die EU und die Vereinigten Staaten den offiziellen Beginn der Verhandlungen angekündigt.

Die Europäische Kommission schätzt, dass nach dem Abschluss eines solchen Abkommens mit den USA das BIP der EU um 0,5 Prozent wachsen würde. Die EU-Exporte der Waren und Dienstleistungen in die USA würde um 28 Prozent steigen. (bzw. 187 Mrd. Euro). Die EU würde zusätzlich 119 Mrd. Euro Einnahmen jährlich bekommen.

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