In Vilnius über die territoriale Planung der EU und die Städteentwicklung beraten

17 Oktober 2013, Erneuert, 09:55 EET
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autor: Vygintas Skaraitis (BFL)

Heute, am 16. Oktober ging die zweitägige gemeinsame Sitzung der EU-Gruppe für Stadtentwicklung und des Netzes der nationalen Kontaktpersonen für den territorialen Zusammenhalt zu Ende. An der Sitzung haben Vertreter der EU-Länder, der EU-Beitrittskandidaten, des „HABITAT“-Programmes der Vereinten Nationen, der internationalen Organisationen, die in den Bereichen Stadtentwicklung und territoriale Planung tätig sind, teilgenommen.

Die Teilnehmer der Sitzung haben über die territorialen Auswirkungen der Migration auf die Stadtentwicklung, den territorialen Zusammenhalt und die Raumentwicklung sowie die Notwendigkeit, unter solchen Bedingungen dafür zu sorgen, dass die internen Stadtstrukturen, Urbanzentren und ihre Netzwerke effizient sind, beraten. Darüber hinaus haben sie über den Bedarf, die EU-Stadtentwicklungsagenda zu entwickeln diskutiert, über die Zusammenarbeit im Rahmen des „HABITAT“-Programmes der Vereinten Nationen, um die für voraussichtlich 2016 vorgesehene „Neue urbane Agenda für das 21. Jahrhundert“ zu erarbeiten.

Viel Aufmerksamkeit wurde im Laufe der Sitzung dem Aktionsplan geschenkt, der der Umsetzung der EU-Territorien-Agenda dient. Dabei wurde die Notwendigkeit unterstrichen, seine Maßnahmen zu erneuern, da die negativen Auswirkungen der territorialen Migration auf die Städteentwicklung, den territorialen Zusammenhalt und die Raumentwicklung  reduziert werden müssen. 

„Diese Sitzung ist sowohl für uns als auch für alle EU-Länder, die sich geäußert haben, wichtig, die von Litauen vorgeschlagenen Themen wurden als sehr relevant eingestuft“, sagt der Direktor des Departements für territoriale Planung, Stadtentwicklung und Architektur des Umweltministeriums Marius Narmontas. Ihm zufolge hat Litauen noch deutlich vor seinem EU-Beitritt angefangen mit den EU-Ländern in diesem Bereich  zusammenzuarbeiten, und als vollberechtigtes ein Land – ab seinem Beitritt 2004. 

Solche Sitzungen werden von jedem Land organisiert, das die EU-Ratspräsidentschaft innehat. Sie finden zwei Mal im Jahr statt und gestalten die gemeinsamen Bestimmungen der EU-Länder. Auf den Sitzungen werden Vorschläge für die Treffen der Generaldirektoren ausgearbeitet.
 

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