In Vilnius soll über die Kontrolle der gefährlichen chemischen Substanzen beraten werden

22 Oktober 2013, Erneuert, 17:13 EEST
  • RSS
  • Print
Loading...
autor: PantherMedia/Scanpix

Am 23.-24. Oktober werden in Vilnius das 27. Treffen des Ausschusses der kompetenten SEVESO-Institutionen und das zweite Treffen der Expertengruppe sowie das Seminar „Selbstklassifizierungsfragen der chemischen Substanzen“. Man hat sich auf den Titel „SEVESO“  geeinigt. 1976 gab es in der Pestiziden-Fabrik in Seveso (Italien) einen Unfall, der die Verabschiedung von internationalen Vorschriften zur Beherrschung der Gefahren bei schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen – die sogenannten SEVESO-Richtlinien angestoßen hat. Das sind Richtlinien des Europäischen Rates, deren Bestimmungen für alle Mitgliedstaaten bindend sind. Zurzeit werden die Richtlinien SEVESO-II und SEVESO-III umgesetzt. 

Bei dem Seminar soll ein Überblick über die EU-Rechtsakten verschafft, die mit der Selbstklassifizierung der chemischen Substanzen und Mischungen zusammenhängen, die Position der Mitgliedstaaten dem Selbstklassifizierungsprozess dieser Substanzen gegenüber und die Zuordnung der gefährlichen Objekte zum Anwendungsgebiet der SEVESO-Richtlinie klargestellt werden. Außerdem soll nach Lösungen gesucht werden, um eine einheitliche Anwendung dieser Richtlinie für ähnliche Objekte zu gewährleisten. Die Teilnehmer werden auch über die Zusammenarbeit unter den Herstellern, Importeuren und weiteren Nutzern und den SEVESO-Institutionen  sowie über den Informationsaustausch beraten.

Bei dem Treffen des SEVESO-Ausschusses sollen für die Umsetzung der SEVESO-III-Richtlinie relevante Fragen behandelt und Mitteilungen diskutiert werden, durch die Daten über gefährliche Objekte in das SEVESO-Informationssystem eingetragen werden. Darüber hinaus sollen die Vertraulichkeit der gelieferten Daten und ihr Verhältnis zu anderen Datenbanken besprochen werden.  

Bei dem Treffen der Expertengruppe soll über die Übertragung der SEVESO-III-Richtlinie in das nationale Recht der Mitgliedstaaten beraten werden. Vertreter des Büros für die Gefahren großer Unfälle des gemeinsamen Forschungszentrums der Europäischen Kommission werden den weiterführenden Aktionsplan für die Umsetzung der Richtlinie besprechen und Fragen der Mitgliedstaaten beantworten. Außerdem werden die Teilnehmer mit den Ergebnissen der aktuellen Studien über mögliche Unfallrisiken, bei denen für die Haut äußerst gefährliche chemische Substanzen in die Umwelt gelingen und die Methodik „Die Beurteilung der Gefahr eines großen Unfalls, wenn gefährliche chemische Substanzen in die Umwelt gelingen“ präsentiert werden.    

Alle notieren

Suche nach Politikbereichen

  • Allgemeine Angelegenheiten (RAA)
  • Auswärtige Angelegenheiten (RAB)
  • Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN)
  • Justiz und Inneres (JI)
  • Beschäftigung, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz (EPSCO)
  • Wettbewerbsfähigkeit (COMPET)
  • Verkehr, Telekommunikation und Energie (TTE)
  • Landwirtschaft und Fischerei (AGRI)
  • Umwelt (ENVI)
  • Bildung, Jugend, Kultur und Sport (BJKS)

Veranstaltungen

Suche Alle Veranstaltungen
Bisherig Andere
Dezember 2013
Mo Di Mi Do Fr Sa So
25 26 27 28 29 30
8
14
15
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
01 02 03 04 05

Nachrichten bestellen

Über Abonnement