In Vilnius diskutieren Experten, wie man das Internet zur Prävention von Menschenhandel nutzen kann

16 Oktober 2013, Erneuert, 16:01 EET
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autor: Reuters/Scanpix

Am 18. Oktober findet im Seimas der Republik Litauen eine internationale Konferenz zum Thema Bekämpfung des Menschenhandels  im Internet statt. Veranstalter dieser Tagung, die dem 7. Europäischen Tag des Kampfes gegen Menschenhandel gewidmet ist, ist das Innenministerium der Republik Litauen in Zusammenarbeit mit dem Rechtsausschuss des Seimas und der Europäischen Kommission.

Auf der Konferenz mit dem Titel „Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen Menschenhandel und Internet – Cyberspace für Prävention - nicht zur Rekrutierung“ wird analysiert, wie Täter das Internet für den Menschenhandel ausnutzen und wie sie Opfer anwerben. Die Konferenzteilnehmer werden Erkenntnisse und Ideen austauschen, wie man das Internet in ein wirksames  Instrument zur Prävention und Unterbindung des Menschenhandels verwandeln kann, wie es sich für analytische Ermittlungen, Strafverfolgung, Online-Dienstleistungen für Opfer von Menschenhandel, Aufklärung der Öffentlichkeit und andere vorbeugende Maßnahmen nutzen lässt. Auf der Tagesordnung stehen auch Fragen, wie der Bedarf an Leistungen der ausgebeuteten Personen reduciert werden kann .

Am Vorabend der Konferenz, dem 17. Oktober, läuft im Seimas der Republik Litauen eine ähnliche Veranstaltung unter dem Titel: „ADSTRINGO: Bekämpfung des  Menschenhandels zum Zweck der arbeitsausbeutung durch Ausweitung von Partnerschaften, Verbesserung der Identifizierung und Umsetzung organisatorischer Maßnahmen“. Das Forum soll der Diskussion nationaler und regionaler Partnerschaften zur Stärkung dre Prävention von Menschenhandel zum Zweck derarbeitsausbeutung dienen.

Auf der Konferenz soll verstärkte Aufmerksamkeit der Analyse von Mechanismen der Ausnutzung von Migranten geschenkt werden. Dieses Projekt ist die Umsetzung der Priorität des Aktionsplans zur EU-Ostseestrategie „Ergreifung von Maßnahmen zur Vorbeugung des Menschenhandels“, für die Litauen verantwortlich ist. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Innenministeriums der Republik Litauen, des Programms für Kriminalprävention und Kriminalitätsbekämpfung der Europäischen Kommission, der Arbeitsgruppe gegen Menschenhandel des Rats der Ostseeanrainerstaaten und des europäischen Instituts für Verbrechensverhütung der Vereinten Nationen.
 

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