In einem Seminar soll über die strategischen Prioritäten bei der Zusammenarbeit zwischen den Zollbehörden an der östlichen EU-Grenze beraten werden

23 Oktober 2013, Erneuert, 14:00 EET
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autor: Reuters/Scanpix

Am 24.-25. Oktober wird in Druskininkai ein hochrangiges Seminar „Zusammenarbeit zwischen den Zollbehörden an der östlichen EU-Grenze“, das im Rahmen des Programms „Zoll 2013“ von dem Zolldepartement bei dem Finanzministerium der Republik Litauen zusammen mit der Europäischen Kommission organisiert wird. Im Sinne der Stärkung dieser Zusammenarbeit werden hochrangige Veranstaltungen bereits ab 1999 organisiert, das letzte hochrangige Seminar wurde im Oktober 2012 in Kiew veranstaltet.  

In dem Seminar wird über die strategischen Prioritäten bei der Zusammenarbeit zwischen den Zollbehörden diskutiert: die Entwicklung von sicheren und schnellen Handelslinien, darunter auch die Möglichkeiten den elektronischen Datenaustausch zwischen den EU-Mitgliedstaaten und den östlichen Partnerzöllen zu betreiben. Des Weiteren soll darüber diskutiert werden, wie die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der besteuerten Schmuggelware verbessert werden kann sowie darüber,  wie die östlichen EU-Nachbarländer sich darauf vorbereiten, sich dem Übereinkommen über ein gemeinsames Versandverfahren anzuschließen. 
 
Das Seminar soll darüber hinaus der Beurteilung des Fortschrittes der Zollbehörden  der östlichen EU-Nachbarländer bei der Entwicklung des Systems Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO), bei der Abstimmung nationaler Rechtsakten mit den EU-Rechtsakten im Bereich Zoll, bei der Vereinfachung der Zollverfahren, bei der Verbesserung des Risikomanagements und der Vorbereitungsarbeiten, sich dem Übereinkommen über ein gemeinsames Versandverfahren anzuschließen, dienen.

An der Veranstaltung werden der Generalsekretär der Weltzollorganisation Kunio Mikuriya, die Zollleiter und Experten der EU-Mitgliedstaaten, der Beitrittskandidaten und der östlichen EU-Nachbarländer – Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Georgien, Kasachstan, Moldawien und der Ukraine, der Leiter des Generaldirektorates der Steuern- und Zollunion der Europäischen Kommission (TAXUD) Heinz Zourek und weitere Vertreter dieses Direktorates und des  Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) teilnehmen. Seine  Begrüßungsrede wird auch für Steuern, Zollunion, Statistik, Audit und Betrugsbekämpfung zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission Algirdas Šemeta zusenden.

Die Teilnehmer des Seminars werden ein gemeinsames Abschlussdokument über weitere Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Zöllen an der östlichen EU-Grenze verabschieden.

 

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