In Brüssel: zeitgenössische litauische Kunst, Buchkunst und poetische Dokumentarfilme

20 September 2013, Erneuert, 10:38 EET
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Das Kulturprogramm anlässlich der litauischen EU-Ratspräsidentschaft geht in Brüssel weiter. Am 19. September wird in der Hauptstadt Belgiens auf verschiedenen Veranstaltungen die litauische Kunst präsentiert: die Ausstellungen „Litauische Landschaften“ und „Die schönsten litauischen Bücher 2012“ sowie eine litauische Dokumentarfilmreihe „Kinoeinschübe“.

In dem Übersetzungsdirektorat des EU-Rates wird die Ausstellung der zeitgenössischen litauischen Kunst „Litauische Landschaften“ eröffnet, in der die Werke von fünf außergewöhnlichen Künstlern ausgestellt werden. In der Ausstellung werden die Bilder von Laisvydė  Šalčiūtė, Vilmantas Marcinkevičius, Rimas Bičiūnas, Linas Liandzbergis und Audrius Gražys zu bewundern sein.

Bei der Eröffnung wird eine junge Jazzband aus Druskininkai ein Konzert geben.

Die Ausstellung „Die schönsten litauischen Bücher 2012“ wird im Saal der Sprachenbibliothek  des EU-Rates stattfinden. Die Ausstellung offenbart die Kunst eines litauischen Buches und die Suche nach den Autoren. In der Ausstellung werden 20 verschiedene Genres der litauischen Bücher zu sehen sein, von den Unterrichtsbüchern bis hin zu Kunstalben, von einem Experimentbuch bis hin zur schönen Literatur und Kinderbüchern. Alle Exponate wurden mit  Preisen des Kulturministeriums in einem Kunstbuchwettbewerb ausgezeichnet.

Die Ausstellungen in dem EU-Rat werden von dem Übersetzungsdirektorat, der Sprachenbibliothek und der litauischen Abteilung in Zusammenarbeit mit dem litauischen Außen- und Kulturministerium organisiert.

Die Ausstellungen sind bis zum 30. November geöffnet.

Am 19. September wird im Kinoclub STYX (Rue de l'Arbre Bénit, 72, 1050 Bruxelles) in Brüssel um 19 Uhr das Programm der poetischen Dokumentarfilmreihe „Kinoeinschübe“ gezeigt. Die Fortsetzung des Programms wird am 20. September folgen.

Die restaurierten und digitalisierten Filme aus dem litauischen Goldfonds der Dokumentarfilme werden zum ersten Mal dem ausländischen Publikum gezeigt.

Die Liebhaber des nichttraditionellen Kinos werden am 19. September die Streifen der Vorreiter der poetischen Dokumentarfilme sehen: „Der Alte und die Erde“ (1965) sowie „Die Träume der Hundertjährigen“ (1969) von Robertas Verba, „Die Reise durch die Nebelwiesen“ (1973) von Henrikas Šablevičius  und „Die Zeit wandert durch die Stadt“ (1966) von Almantas Grikevičius.

Am 20. September werden um 19 Uhr die Filme der ersten Generation der Filmemacher des unabhängigen Litauens gezeigt, die auf den internationalen Festivals besonders aufgefallen sind und mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet wurden: „Das Land der Blinden” (1992) von Audrius Stonis, „Eine schwarze Kiste” (1994) von Algimantas Maceina und „Zehn Minuten vor dem Ikaros Flug” (1990) von Arūnas Matelis.

Die Filme der Regisseure aus unterschiedlichen Epochen – der sowjetischen und der Epoche eines unabhängigen Litauens – sind durch eine ähnliche Kunstausdrucksform, Thematik verbunden. Die Filme zeichnen sich durch eine nachdenkliche Stimmung, langsame Erzählungen, die Konzentration auf die Hauptfigur im Film – die innere Welt und die stillen alltäglichen Dramas der einfachen Menschen, in denen sich das Leben dieser Menschen widerspiegelt aus.

Das Projekt „Kinoeinschübe“ wird von dem Außenministerium finanziert und von der öffentlichen Einrichtung „Meno avilys“ umgesetzt.
 

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