In Brüssel wurde über das Wohlbefinden von Haustieren diskutiert

30 Oktober 2013, Erneuert, 10:43 EET
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Anlässlich einer am 28. Oktober in Brüssel ausgerichteten Konferenz zum Wohl von Haustieren unter dem Titel: „Wir schaffen ein Europa, das sich auch um Haustiere kümmert“ wurde erstmals auf EU-Ebene über das Wohlbefinden von Haustieren, d.h. Hunden und Katzen diskutiert. Die Mitgliedstaaten tauschten Erfahrungen aus und die Europäische Kommission stellt ihre Pläne für diesen Bereich vor.

Das Thema zog sowohl seitens der Europäischen Kommission, als auch von tierärztlichen Spezialisten und NGOs großes Interesse auf sich. Wie bekannt gibt es auf EU-Ebene gesundheitliche Bedingungen für den Handel mit Haustieren und deren nichtkommerziellen Verkehr zwischen Mitgliedstaaten. Während der Diskussion wurden die Wichtigkeit der Kennzeichnung und Registrierung von Haustieren und die Notwendigkeit, die Zucht und Vermarktung von Haustieren zu steuern betont, da Hunde und Katzen in diesen Bereichen am meisten gefährdet sind.

Auf der Konferenz wurde außerdem die EU-Tierschutzstrategie für den Zeitraum 2012-2015 präsentiert.Die litauischen Vertreter machten die Konferenzteilnehmer mit dem Gesetz über Tierschutz und Tierwohlbefinden der Republik Litauen und den dazugehörigen Publikationen, die das Staatliche Lebensmittel- und Veterinäramt in Zusammenarbeit mit der Europäische Kommission, dem Seimas, dem Landwirtschaftsministerium und der NGO ,,VIER PFOTEN International” herausgegeben hat vertraut. Ebenfalls vorgestellt wurde eine Ausstellung mit Zeichnungen litauischer Studenten zum Thema „Das Tier – der Freund des Menschen“.

In Fortsetzung der Konferenz fand am 29. Oktober ein auf Initiative der Ständigen Vertretung Litauens bei der EU in Brüssel organisiertes Seminar über das Wohlbefinden von für kommerzielle Zwecke genutzten Hunden und Katzen statt. Die Tierschutzexperten unterschieden zwischen drei wichtigen Bereichen – der Zucht, dem Handel mit den Mitgliedstaaten sowie die Kennzeichnung und Registrierung. Die Veranstaltungsteilnehmer werden die Probleme bezüglich des Wohlbefindens von Haustieren zusammenfassen sowie Informationen und Vorschläge über Bereiche, die man auf EU-Ebene reglementieren könnte für die Europäische Kommission ausarbeiten.

Organisatoren der Veranstaltung waren die Europäische Kommission, das dem EU-Rat vorsitzende Litauen, die NGO ,,Eurogroup for Animals”, der Europäische Tierärzteverband (FVE) und ,,VIER PFOTEN International”.

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