Hochschulfinanzierung in der Europäischen Union - wie lassen sich Nachhaltigkeit, Leistung und Verfügbarkeit erhöhen?

23 September 2013, Erneuert, 14:00 EET
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autor: 15min/Scanpix

Die Hochschulfinanzierung hat sich im Verlauf der letzten Jahre zu einem der wichtigsten Themen der europäischen Bildungspolitik entwickelt. Stehen für die Hochschulbildung ausreichende Mittel zur Verfügung und lassen sie sich so verwenden, dass die Öffentlichkeit daraus optimalen Nutzen erhält? Diese Fragen werden die für Hochschulbildung zuständigen Abteilungsleiter der europäischen Bildungsministerien am 23. und 24. September in Vilnius diskutieren.

Bei dem Treffen sollen nationale Systeme der Hochschulfinanzierung sowie Vor- und Nachteile der verschiedenen Finanzierungsmodelle erörtert, Beispiele aus der Praxis vorgeführt und die wirksamsten Finanzierungsmodelle gesucht werden, die  einer wachsenden Zahl von Studenten eine möglichst hohe Studienqualität zu sichern imstande sind.

Ein besonderes Augenmerk werden die für die Hochschulbildung der EU-Mitgliedstaaten Verantwortlichen auf den Studienzugang richten, d.h. welche Unterstützungssysteme Studienanfängern besonders dabei helfen, ihr Studium nicht zu unterbrechen und rechtzeitig zu beenden.

Auf dem Treffen der für das Hochschulwesen verantwortlichen Direktoren werden Vorträge von Fachleuten aus Kanada, Irland, Österreich, Dänemark, den Niederlanden, Finnland, Portugal und Litauen erwartet.

Die verschiedenen Länder bedienen sich unterschiedlicher Finanzierungsmodelle für das Hochschulwesen. Angaben von Eurostat zufolge stammten die Einnahmen des Hochschulwesens der EU-Länder im Jahr 2010 durchschnittlich zu 17,3 % aus privaten Quellen. Die Unterschiede zwischen den Ländern sind jedoch gewaltig. Großbritannien beispielsweise finanziert sein Hochschulwesen zu 25 % aus staatlichen Mitteln, während es in Dänemark und Finnland über 95 % sind.

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