Für Sport verantwortliche Minister beratschlagen, wie der Sportsektor gestärkt werden kann

01 Oktober 2013, Erneuert, 18:28 EET
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autor: eu2013.lt

Bei dem heutigen informellen der Treffen der EU-Sportminister in Vilnius soll das Hauptaugenmerk auf Fragen bezüglich der Stärkung des Sports als Wirtschaftssektor, einer der wichtigsten Prioritäten des dem EU-Rat vorsitzenden Litauens liegen.

Wahrend der ersten Sitzung diskutieren die Minister, welchen Einfluss große Sportveranstaltung wie die Olympischen Spiele und Weltmeisterschaften auf das Wohlergehen der EU-Länder hat und welche Spuren sie in den verschiedensten Lebensbereichen dieser Länder hinterlassen. „Jedes Land hat bereits bestimmte Erfahrungen im Bereich der Organisation internationaler Sportveranstaltungen gesammelt, daher ist es wichtig, dass wir diese Erfahrungen miteinander teilen“, sagte der dem informellen Sport-Rat vorsitzende litauische Innenminister Dailis Alfonsas Barakauskas. Nach seinen Worten gehört zu den wichtigsten Aspekten die sorgfältige Planung solcher Ereignisse unter Berücksichtigung dessen, was sie im Land hinterlassen, darunter vor allem Objekte der Sportinfrastruktur.

Auf dem informellen Treffen teilten Organisatoren beliebter internationaler Sportveranstaltungen ihre Erfahrungen mit. Der Generalsekretär des Litauischen Basketballverbands Mindaugas Balčiūnas berichtete von Litauens Erfahrung mit der Ausgestaltung der europäischen Basketballmeisterschaft der Herren Eurobasket 2013 und der Vizepräsident der Vereinigung Europäischer Fußballverbände (UEFA) Michael van Prag stellte seine Erfahrungen mit der Organisation von Fußball-Europameisterschaften dar.

Der zweite Teil der Tagung widmete sich der Problematik der Bewertung des Beitrags des Sports für die Wirtschaft. „Der Sport ist ein noch neuer Gestaltungsbereich der EU-Politik. Es mehren sich jedoch die Beweise, dass der Sportsektor von messbarem und großem ökonomischen und sozialen Nutzen für unsere Länder ist. Berechnungen haben gezeigt, wie der Sportsektor zu Wirtschaftwachstum und Verringerung der Arbeitslosigkeit in Europa beiträgt, überdies beim Schaffen und Erhalten von Gemeinschaftlichkeit und sozialem Zusammenhalt eine wichtige Rolle spielt“, sagte D. A. Barakauskas.

Den Beitrag des Sports zu ihrer Wirtschaft haben bisher sechs Staaten berechnet (Österreich, Zypern, Niederlande, Polen, Großbritannien und Deutschland), jüngst hat auch Litauen eine Analyse in Auftrag gegeben. Die ersten Berechnungen wurden von Prof. Dr. rer. nat. Vilma Lingienė, Doktor der Naturwissenschaften ausgeführt. Die deutschen Berechnungen zum Beitrag des Sports zur inländischen Wirtschaft präsentierte Prof. Dr. rer. nat. Holger Preuss. Die vorgelegten Zahlen bilden die Grundlage für wirksame strategische Planung, politische Gestaltung und Stärkung der Position des Sports, wenn in anderen politischen Bereichen Entscheidungen getroffen werden müssen.

Die finnische Delegation gab eine Erklärung bezüglich der Sicherstellung der Menschenrechte bei der Organisation international bedeutsamer Sportereignisse ab. Diese Erklärung wurde von einigen Delegationen unterstützt. "Heute sind wir anlässlich einer informellen Ratsversammlung zusammengekommen um zu diskutieren. Dies ist nicht die geeignete Veranstaltung für formelle Beschlüsse. In dieser Frage haben die Länder die Möglichkeit, selbst die ihnen geeignet erscheinende Entscheidung zu treffen", kommentierte Minister D. A. Barakauskas diesen Teil der Debatte.

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