Fischfangmöglichkeiten in der Ostsee 2014 – die wichtigste Frage bei den EU-Ministerdiskussionen

17 Oktober 2013, Erneuert, 11:35 EEST
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Fischfangmöglichkeiten in der Ostsee 2014 – die wichtigste Frage bei den EU-Ministerdiskussionen | autor: Scanpix

Am 17. Oktober werden die Minister auf dem EU-Rat für Fischfang in Luxemburg eine politische Einigung über die Fischfangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Fischbestände-Gruppen in der Ostsee für 2014 anstreben.

Die Europäische Kommission legt jedes Jahr einen Vorschlag zu den zulässigen Mengen des kommerziellen Fischfangs für die EU-Fischer in der Ostsee für das kommende Jahr (d.h. die zulässige Fischgesamtmenge) und zur Beschränkung der Fischfangversuche (die zulässigen Fischfangtage im Meer für die EU-Schiffe, die Kabeljau fischen) vor.

Auf der Ratssitzung werden die Minister sich um eine Einigung über die zulässigen Fischfang-Gesamtmengen bestimmter zu regelnder Fischarten (Kabeljau, Hering, Lachs, Sprotten und Schollen) bemühen. Diese Frage ist vor allem für die Mitgliedstaaten relevant, die an der Ostsee liegen.

„Auf der Ratssitzung hoffen wir eine für die Ostsee-Fischer, Verbraucher und den gesamten Fischsektor wichtige Entscheidung zu treffen – die Fischfangmöglichkeiten unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Empfehlungen festzulegen, um einen umweltschonenden und wirtschaftlich nachhaltigen Fischfang in der Ostsee gewährleisten zu können sowie um klare Leitlinien für den Fischfang 2014 festzulegen“, so der litauische Landwirtschaftsminister Prof. Vigilijus Jukna.

Die Minister werden darüber hinaus über die jährlichen Konsultationen zwischen der EU und Norwegen gemäß dem bilateralen Abkommen beraten, das das Fischmanagement der gemeinsamen Fischbestände in der Nordsee und im Atlantik, die technischen Überwachungsmittel und den Austausch über die Fischfangmöglichkeiten bestimmter Fischarten reglementiert.

Die interessierten Mitgliedstaaten werden auf der Sitzung ihre Meinungen zur jährlichen Sitzung der Internationalen Kommission für die Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik (ICCAT) austauschen, die für den November dieses Jahres vorgesehen ist. Auf den jährlichen Treffen der ICCAT werden Entscheidungen im Hinblick auf die Fischfangmöglichkeiten für das nächste Jahr, das Fischbeständemanagement, die Überwachungs- und Umsetzungsgewährleistungsmaßnahmen getroffen.
 

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