Europäische Pharma-experten treffen sich in Vilnius

29 Oktober 2013, Erneuert, 11:25 EET
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autor: AFP/Scanpix

Am 29./30. Oktober treffen sich in Vilnius der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur und der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (Pharmacovigilance Risk Assessment Committee - PRAC). Man hofft, dass die anlässlich der Expertentreffen zum Ausdruck gebrachten Meinungen und getroffenen Entscheidungen einen positiven Einfluss auf die Entwicklung neuer Medikamente, deren Vermarktung sowie ihren sicheren und effizienten Einsatz haben werden.

Die Experten des Ausschusses für Humanarzneimittel versammeln sich, um strategische Fragen für die Ausarbeitung von Leitlinien für die Entwicklung europäischer Arzneimittel sowie die Auswahlkriterien von Experten für europäische Schiedsverfahren und deren Teilnahme an den Verfahren zu diskutieren.

Bei dem Treffen sollen Erfahrungen ausgetauscht werden, wie Arzneimittelagenturen kleiner europäischer Staaten wie Litauen in Projekten mit bereits erfahrenen Agenturen in den Wettbewerb treten können. Litauen wird von Erfolg gekrönte Beispiele vorstellen. Darüber hinaus werden die ersten erfolgreichen Erfahrungen der Zusammenarbeit zwischen den Agenturen bei der Schaffung gemeinsamer Expertenteams präsentiert.

Neben die verfahrensrechtlichen Diskussionen sollen Neuigkeiten über die Entwicklung von Antibiotika und Medikamenten gegen Fettleibigkeit, damit verbundene Probleme und mögliche Lösungen vorgestellt werden.

Die Spezialisten des Ausschusses für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz werden die mit der Umsetzung der Pharmakovigilanz-Richtlinie in Europa und den Mitgliedstaaten verbundenen Probleme und Lösungswege erörtern.Die wichtigsten Themen auf der Tagesordnung sind die Neubeurteilung des Verhältnisses von Nutzen und Sicherheit bereits zugelassener Arzneimittel, Maßnahmen zur Risikominderung für das Aufrechterhalten eines günstigeres Nutzen-Risiko-Verhältnis sowie angemessene und rechtzeitige Information der Öffentlichkeit.

Der zweite Tag ist einer gemeinsamen Sitzung der beiden Fachausschüsse gewidmet, bei welcher die Erfahrung in der Zusammenarbeit bezüglich der Durchführung der Pharmakovigilanz-Verordnung diskutiert werden.

Hauptzielsetzungder beiden Ausschüsse ist die Verbesserung der Volksgesundheit. Man hofft, dass dieanlässlich des Expertentreffens zum Ausdruck gebrachten Meinungenund getroffenenEntscheidungen einen positiven Einfluss aufdie Entwicklung neuer Medikamente, deren Vermarktung sowie ihrersicheren und effizienten Einsatzhaben werden.

Die Treffen des Ausschusses für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur und des Ausschusses für
Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz in Vilnius sind zwei von fünf geplanten Treffen während der litauischen Ratspräsidentschaft, die die Staatliche Arzneimittelbehörde beim Gesundheitsministerium der Republik Litauen organisiert.

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