EU-Umweltminister diskutierten in Vilnius über die Finanzierung der biologischen Vielfalt

16 Juli 2013, Erneuert, 15:17 EEST
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autor: eu2013.lt

Heute und morgen findet in Vilnius informelles Treffen der für Umwelt und Klimawandel zuständigen Minister statt. Zu den Teilnehmern des Treffens zählen Minister und Delegationsleiter aus allen EU-Mitgliedstaaten, Beitrittsländern und anderen Ländern Europas, Vertreter des Europäischen Parlaments, der Europäischen Investitionsbank und anderer europäischen Institutionen.

Heute erörterten die Minister die Fragen der Finanzierung des Naturkapitals und der biologischen Vielfalt  sowie ihrer Integration in andere politische Bereiche. Die Europäische Komission wurde bei der Diskussion von dem EU-Umweltkommissar Janez Potocnik vertreten.

Die Diskussion fand auf Grundlage des von Litauen vorbereiteten und verbreiteten Dokumentes. Die Teilnehmer des Treffens skizzierten die Leitlinien für die künftige Arbeit der Europäischen Union und der Mitgliedstaaten bei der Sicherstellung der Finanzierung des Naturschutzes und des Schutzes der biologischen Vielfalt.

"Wir müssen zugeben, dass die biologische Vielfalt in Europa und in der Welt mit einer beispiellosen Geschwindigkeit verschwindet und wir sind die Zeugen dieses Prozesses" – am Beginn der Sitzung sagte der Umweltminister Valentinas Mazuronis. "Ehrgeizige Ziele bis 2010 den Verlust der biologischen Vielfalt weltweit zu stoppen waren nicht verwirklicht, weil vielen öffentlichen Politikbereichen die Motivation für die Erreichung dieses Zieles und Wahrnehmung des Problemausmaßes fehlen" - sagte der Minister V. Mazuronis.

Während der Debatte war man einig, dass der Verlust der biologischen Vielfalt zur Schwächung der Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme und Verschlechterung der menschlichen Wohlfahrt führen kann.

Auf dem Treffen wurde mehrfach die Notwendigkeit der Integration der im Zusammenhang mit der biologischen Vielfalt stehenden Prioritäten und Aktivitäten in andere Politikbereiche hervorgehoben, sowie die Tatsache, dass angemessene Finanzierung für diese Bereiche nur durch Bündelung europäischer und nationaler Finanzmittel erreicht werden kann.

Es wurde einstimmig anerkannt, dass Investitionen in Naturkapital, einschließlich Natura-2000-Gebiete, grüne Infrastruktur und ihre Wiederherstellung die Priorität aller EU-Länder in den nächsten sieben Jahre sein sollte.
Es wurde vereinbart, dass es wichtig ist, die Zuteilung von Mitteln für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu überwachen. Außerdem unterstrichen die Minister die Bedeutung der internationalen Verpflichtungen der EU beim Schutz der biologischen Vielfalt.

Am Mittag werden die europäischen Umweltminister noch die möglichen Auswirkungen der Exploration und Förderung von Schiefergas auf die Umwelt und vorgesehene Maßnahmen der EU in diesem Bereich diskutieren. Nach dem Mittagessen werden den Teilnehmern ein erfolgreiches Beispiel der geschützten biologischen Vielfalt in Litauen vorgestellt - Regionalpark Pavilniai, und der sich dort befindende einzigartige Aufschluss von Pūčkoriai.

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