EU-Minister für Gesundheit: Nachhaltigkeit - die Zukunft des EU-Gesundheitswesens

08 Juli 2013, Erneuert, 16:50 EET
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autor: eu2013.lt

Heute ist der informelle Rat der EU-Gesundheitsminister - der erste informelle Ministerrat während der litauischen EU-Ratspräsidentschaft - in Vilnius, Litauen, begonnen. Das Treffen begann mit der Diskussion der Delegierten über die Zukunft der Gesundheitssysteme in der EU, mit dem Schwerpunkt auf nachhaltige Gesundheitssysteme.

Der litauische Gesundheitsminister Vytenis Povilas Andriukaitis wies in seiner Eröffnungsrede darauf  hin, dass die EU-Gesundheitssysteme vor grundlegenden Herausforderungen stehen: sich verändernde demografische Situation, wirtschaftliche Schwierigkeiten und Übernahme neuer Technologien.

"So weit überleben die Gesundheitssysteme Änderungen", sagt der Minister Andriukaitis, "Die Tatsache ist, dass die EU-Bürger ihre Gesundheitssysteme nicht einfach vorhanden sein wollen, sondern auch möchten, dass sie Schutz auf das höchste Niveau gewährleisten."

Laut Tonio Borg, des EU-Kommissars für Gesundheit und Verbraucherschutz, ist die Kommission bereit, den EU-Mitgliedstaaten bei der Vorbereitung auf Umgang mit Herausforderungen zu unterstützen.

"Wir haben die Möglichkeit, unsere Gesundheitssysteme zu verbessern. Und mit Verbesserung meine Ich nicht die Reduzierung medizinischer Zugänglichkeit- sondern die Reorganisation in einer kosteneffektiven Weise. Optimierung ist nicht Kosten, sondern eine Investition ", sagt der Kommissar Tonio Borg.

Professor für Wirtschaft und Management im IMT Institut Fabio Pammolli betonte, dass nachhaltige Gesundheitsversorgung eng mit der Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen verbunden ist.

"Es ist eine offene Frage, wie eine schrumpfende und alternde Bevölkerung die steigende Nachfrage nach der Finanzierung von Gesundheitsleistungen erfüllen wird ", fragte Fabio Pammolli während seiner Präsentation.

"Wie kann man mehr Effizienz erzielen ", fragte Mr. Josep Figueras, der Direktor des Europäischen Observatoriums für Gesundheitssysteme und Gesundheitspolitik und Leiter des Europäischen WHO-Zentrums für Gesundheitspolitik.

In seiner Rede stellte Herr Joseph Figueras einen Vorschlagmit  3 Schritten vor, wie sichergestellt werden kann, dass Gesundheitswesen wirklich nachhaltig wird: Konzentration auf wertorientierte Bezahlung, strukturelle Reformen und Stärkung der guten Regierungsführung.

Während der Diskussion äußerten sich die Delegierten auf ein gemeinsames Verständnis der Situation. Die Mitgliedstaaten haben zugegeben, dass obwohl die Statistiken der EU-Gesundheitssysteme gut und sich bessernd sind, muss jeder Staat die Bedeutung von zukünftigen Fragen verstehen und zusammen arbeiten, um die Herausforderungen zu bewältigen.

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