Einer der Hauptakzente der litauischen EU-Ratspräsidentschaft im Bereich Bildung ist die Internationalität der Hochschulbildung

05 September 2013, Erneuert, 15:31 EET
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autor: AFP/Scanpix

Am 5.–6. September findet in Vilnius die internationale Konferenz „Europäische Hochschulbildung in der Welt“ statt, zu der fast 200 Teilnehmer aus 36 Ländern anreisen werden. Diese Konferenz ist eine der größten Veranstaltungen im Bereich Bildung, die während der litauischen EU-Ratspräsidentschaft stattfinden sollen. Die Konferenz werden der Minister für Bildung und Wissenschaft Dainius Pavalkis und die EU-Kommissarin für Bildung Androulla Vassiliou eröffnen.

„In dem globalen Raum für Hochschulbildung, in dem Universitäten aus der ganzen Welt um die besten Plätze ringen, muss Europa die Internationalität des Studiums auch weiterhin aktiv fördern“,  sagt der Minister für Bildung und Wissenschaft der litauischen EU-Ratspräsidentschaft Dainius Pavalkis. „Wir müssen ein offener und dynamischer Studienraum sein, so werden wir unsere begabtesten Menschen beibehalten und die jungen klugen und vielversprechenden Köpfe aus Drittländern anlocken können. International ausgerichtete Hochschulbildung ist eine direkte Widerspiegelung des Zieles der litauischen EU-Ratspräsidentschaft: ein offenes und wachsendes Europa zu sein“.  

Die Zahl der Studenten steigt weltweit unentwegt an. Ein großer Teil von ihnen studiert nicht nur in ihren Heimatländern sondern auch im Ausland. Die Vertreter der europäischen Hochschulbildung  müssen diese Situation angemessen bewerten, um diesen Sektor auf der internationalen Ebene zu stärken. Die Zahl der Studenten weltweit wird sich voraussichtlich in den nächsten zwei Jahrzehnten vervierfachen, sie könnte von 99 auf 414 Mio. ansteigen. Bildungseinrichtungen, die  Vertreter der Bildungspolitik müssen sich jetzt schon Gedanken darüber machen, was sie den Studenten anbieten können und wie sich solche Änderungen auf die Gesellschaft auswirken können.     

Über die Internationalität der Hochschulbildung werden die Bildungsexperten und andere interessierte Parteien diskutieren. Der Vizepräsident von „Thermo Fisher Scientific” der baltischen Region Algimantas Markauskas wird die Ansichten der Arbeitgeber vorstellen, das Mitglied  des Vorstandsausschusses der europäischen Studentenunion Erin Nordal – die Ansichten der Studenten. Der Direktor des Institutes für Kardiologie der Medizinischen Universität in Kaunas Dr. Rimantas Benetis und der eng mit ihm zusammenarbeitende Direktor des nationalen Medizinischen Forschungszentrums von Kasachstan Dr. Abay Baigenzhin werden über die Erfahrungen der Länder sprechen, die keine Mitglieder der Europäischen Union sind. Die Assoziierte Professorin des Bildungsinstituts der Tsinghua Universität Dr. Zhou Zhong wird die Position Chinas zur europäischen Hochschulbildung vorstellen, die Bildungsexpertin Dr. Stephanie Fahey aus Australien hingegen wird die Vision der Universität der Zukunft präsentieren. 

Während der Konferenz wird es Rundtischdiskussionen geben, die zur Ausarbeitung von Vorschlägen dienen sollen, wie in der nächsten Zukunft die Internationalität der Hochschulbildung gefördert werden kann. Solche Vorschläge werden den Staatsregierungen, den Hochschul- und Forschungseinrichtungen unterbreitet werden. Die Teilnehmer werden darüber hinaus diskutieren, wie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschulbildung in der Welt erhöht werden kann und welche konkreten Taten folgen müssen, um die gesetzten Ziele zu erreichen.

An der Konferenz „Europäische Hochschulbildung in der Welt“ werden fast 200 Teilnehmer aus 36 Ländern teilnehmen: Vertreter der 24 EU-Mitgliedstaaten sowie aus Australien, China, den Vereinigten Staaten von Amerika, Norwegen, Russland, Aserbaidschan sowie anderen Ländern.

Die Organisatoren der Konferenz „Europäische Hochschulbildung in der Welt“ sind: das litauische Ministerium für Bildung und Wissenschaft und das Überwachungs- und Analysezentrum für Wissenschaft und Studien (MOSTA).

Die Konferenz wird im Internet live auf dem Konferenzportal der Europäischen Kommission übertragen.

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