Die Zukunft der europäischen Gesundheitswesen – in der Erklärung von Vilnius

22 November 2013, Erneuert, 09:16 EET
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autor: SAM

Zwei Tage lang hat in Vilnius die Gesundheitsforumskonferenz „Nachhaltige Gesundheitswesen für eine nachhaltige Entwicklung Europas“ stattgefunden. Diese Konferenz ist eine Veranstaltung der litauischen EU-Ratspräsidentschaft. Das Hauptthema der Konferenz war der wirtschaftliche Wert des Gesundheitssektors.

Dem Gesundheitsminister Vytenis Povilas Andriukaitis zufolge zeichnete sich diese Konferenz durch eine intelligente Einstellung dem Gesundheitsschutz gegenüber aus: „Menschen, die die Entwicklung der europäischen Gesundheitswesen bestimmen waren sich auf dieser Konferenz einig: alle Faktoren wirken sich auf die Gesundheit aus und die Gesundheit betrifft alle Sektoren. Während der litauischen EU-Ratspräsidentschaft haben wir das Prinzip „Gesundheit in allen Politikbereichen“ konsequent eingehalten. Unsere systematische Arbeit trägt Früchte: wir sind dabei, den Kurs der europäischen Gesundheitspolitik zu verändern“.

Der neue Kurs der Gesundheitspolitik wurde in der von den Teilnehmern der Konferenz ausgearbeiteten und unterzeichneten Erklärung von Vilnius präsentiert. In der Erklärung sind Schritte aufgeführt, deren Umsetzung zur Entwicklung nachhaltiger Gesundheitswesen führen, einen guten Zugang zur medizinischen Versorgung und Qualität für alle EU-Bürger gewährleisten würde.

Der EU-Kommissar Tonio Borg hat die Erklärung von Vilnius als eine Errungenschaft bezeichnet und fügte hinzu, dass die aufgeführten Schritte notwendig sind: „Europäische Gesundheitssysteme können nachhaltig sein, vorausgesetzt sie werden angemessen reformiert. Sonst sind Krisen im Bereich Gesundheitsschutz unvermeidbar“. Die Teilnehmer der Konferenz haben die Erklärung von Vilnius unterzeichnet und sich dazu verpflichtet ihre Bestimmungen einzuhalten sowie sich dafür einzusetzen, dass die nationalen Regierungen sich in die Erklärung vertiefen und sie umsetzen.

An der Gesundheitsforumskonferenz haben namhafte Politiker, Leiter der Nichtregierungsorganisationen, äußerst hochqualifizierte Ärzte teilgenommen: der EU-Kommissar Tonio Borg, die ukrainische Gesundheitsministerin Raisa Bohatyrova, der Generaldirektor des österreichischen Gesundheitsministeriums Clemens Martin Auer, der Präsident des europäischen Patientenforums Anders Olauson, einer der Leiter des regionalen WHO-Büros Hans Kluge, Leiterin der Allianz des europäischen öffentlichen Gesundheitssektors Monika Kosinska. Unter den Teilnehmern befand sich auch der litauische Gesundheitsminister Vytenis Povilas Andriukaitis, sie wurde von dem Präsidenten des Gesundheitsforums Prof. Vilius Grabauskas geleitet.

 

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