Die Präsidentin übergibt die EU-Ratspräsidentschaft an Griechenland

11 Dezember 2013, Erneuert, 09:14 EET
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autor: AFP/Scanpix

Dienstag, 10. Dezember (Vilnius). Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė ist nach Athen abgereist. Das litauische Staatsoberhaupt wird sich dort mit dem griechischen Präsidenten Karolos Papoulias und dem Ministerpräsidenten Antonis Samaras treffen.

Hauptziel de Besuchs ist die Übergabe der EU-Ratspräsidentschaft an Griechenland. Anlässlich des Treffens sollen die Ergebnisse des litauischen EU-Ratsvorsitzes, aktuelle Arbeit für die Europäische Union und deren Fortsetzung sowie die Prioritäten des griechischen Ratspräsidentschaft zur Sprache kommen.

Offiziell geht die EU-Ratspräsidentschaft am 1. Januar an Griechenland über. Das Land wird bereits zum fünften Mal das Steuer des EU-Rates übernehmen. Griechenland präsidierte auch 2003, als Litauen und noch neun weitere Staaten Ost- und Mitteleuropas in Athen die EU-Beitrittsverträge unterzeichneten, um ein Jahr später zu vollwertigen Mitgliedern der Union zu werden.

Nach den Worten der Präsidentin stimmen die Prioritäten Litauens und Griechenlands in den wesentlichen Punkten überein. Beide Staaten setzen sich für Förderung des Wirtschaftswachstums, Verringerung der Beschäftigungslosigkeit, Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie die Bankenunion zur Gewährleistung finanzieller Stabilität in der Union ein. Beiden Staaten ist außerdem an Fortschritten in den EU-Beziehungen mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft und des Balkans gelegen.

Litauen, das die Krise glückhaft überstehen konnte, unterstützt Griechenlands strenge Sparpolitik, mit Hilfe derer es komplexen finanziellen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen und das Problem der Staatsverschuldung zu lösen versucht.

Anlässlich des Besuchs werden auch die bilateralen Beziehungen zwischen Litauen und Griechenland, wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie Fragen der Energie- und Nuklearsicherheit thematisiert. Der Präsidentin zufolge haben beide Länder ein Interesse an der Sicherstellung vielfältiger Energiequellen. Litauen und Griechenland setzen sich zudem aktiv dafür ein, dass die in den EU-Nachbarländern Weißrussland und Türkei gebauten Atomkraftwerde die höchsten Sicherheitsstandards erfüllen.
 

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