Die EU-Minister haben die Bedeutung des Medienpluralismus unterstrichen, Empfehlungen zur Förderung der körperlichen Aktivitäten angenommen

27 November 2013, Erneuert, 15:39 EET
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autor: eu2013.lt

Heute endete in Brüssel der EU-Rat für Bildungs-, Jugend-, Kultur- und Sportpolitik, auf dem am 26. November über Kultur, Audiovisuelles und Sportangelegenheiten beraten wurde.

Die EU-Kulturminister setzten sich auf der Ratssitzung für den Schutz des kulturellen Erbes, für die Bekämpfung des illegalen Abtransportieren der Kulturobjekte ein und haben sich auf eine gemeinsame Position über die neue Auflage der Richtlinie des Europäischen Parlamentes und des Rates über die Rückgabe der aus einem Land illegal abtransportierten Kulturobjekte erzielt und sie angenommen. Diese Richtlinie wird die aktuelle Richtlinie des EU-Rates von 1993 ersetzen.

„Es freut uns, dass während der litauischen EU-Ratspräsidentschaft eine Einigung zwischen den Mitgliedstaaten über dieses Dokument erzielt werden konnte“, sagte der Vorsitzende der Sitzung der litauische Kulturminister Šarūnas Birutis. Die Richtlinie wird für alle als nationale Schätze anerkannte Kulturobjekte gelten, die ab 1993 illegal aus einem Land abtransportiert wurden und sich zurzeit auf dem Territorium eines anderen EU-Mitgliedstaates befinden, darüber hinaus sollen die Zeiträume für die Initiierung der Verfahren zur Rückgabe der nationalen Schätze und für die Überprüfung der Kulturobjekte verlängert werden. 

Im Hinblick auf audiovisuelle Angelegenheiten wurden auf der EU-Ratssitzung Schlussfolgerungen über die Medienfreiheit und den Medienpluralismus in der digitalen Welt angenommen. Die Mitgliedstaaten sind dafür, dass die Selbständigkeit der Regulierungsinstitutionen des audiovisuellen Sektors, die Transparenz im Hinblick auf den Besitz der Medien gewährleistet werden muss und Maßnahmen zu ergreifen sind, um das Recht der Journalisten zu schützen, ihre Informationsquellen geheim zu halten und um die Journalisten vor schlechten Einflüssen zu bewahren. Die Kommission wird gebeten, die Überwachungsinitiative des Medienpluralismus sowie die Projekte weiterhin zu unterstützen, die Journalisten und Medienmitarbeiter stärker schützen sollen, sowie die Zusammenarbeit mit den für die Regulierung des audiovisuellen Sektors der EU zuständigen Stellen zu stärken.

In der politischen Diskussion haben die Minister die Änderungen auf dem Medienmarkt und dem Markt für Audiovisuelles sowie ihre Auswirkung auf das Regulierungssystem besprochen. Damit hochwertige audiovisuellen Dienstleistungen gewährleistet, die europäischen Werte und die  Vielfalt der Kulturen gepflegt werden können, muss der nationale politische Kurs entsprechend angepasst werden, um ein qualitatives Angebot in allen Quellen zu sichern. Die Europäische Kommission wird die Ergebnisse der Konsultationen über eine konvergierte audiovisuelle Welt zusammenfassen, auswerten und die Schlussfolgerungen den Mitgliedstaaten vorlegen, die zur Reglementierungsgrundlage in diesem Bereich werden sollen.

Im Hinblick auf Sport wurde auf der Ratssitzung eine Empfehlung zum prioritären Thema der litauischen EU-Ratspräsidentschaft angenommen: gesundheitsverbessernde körperliche Aktivitäten zu fördern. Dem Vorsitzenden der Sitzung Dailis Alfonsas Barakauskas zufolge ist das das erste rechtliche Dokument der EU im Bereich Sport, das für ein besseres Umfeld zur Förderung der körperlichen Aktivität und zur Verbesserung der Gesundheit der Europäer dienen soll. 

Die zuständigen Minister haben die Schlussfolgerungen des Rates zum Beitrag des Sports zur EU-Wirtschaft angenommen, in denen vor allem die Rolle des Sports bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit  und der Stärkung der sozialen Integration hervorgehoben wird.

„Jugendarbeitslosigkeit ist heute eines der komplexesten Probleme der EU. Sport hilft jungen Menschen solche wichtigen persönlichen Eigenschaften zu entwickeln wie Bereitschaft Initiativen zu ergreifen, Kreativität, Teamarbeit, Disziplin“, sagt D. A. Barakauskas.

„Wir sollten nicht vergessen, dass der Sportsektor für die nationale Wirtschaft jedes Landes wichtig ist. Investitionen in den Sportsektor können zur wirtschaftlichen Erholung direkt beitragen“, unterstrich der Minister.

Auf dem EU-Rat für Sport wurde darüber hinaus über gutes Sportmanagement beraten, das eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Sports als ein selbstständig regulierter Sektor spielt.

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