Der Regierungschef hat den Präsidenten der Europäischen Investitionsbank empfangen

02 Dezember 2013, Erneuert, 07:55 EET
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autor: BFL

Der Premierminister Algirdas Butkevičius hat den Präsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB) Werner Hoyer empfangen. Der Premierminister hat den EIB-Chef begrüßt, der in diesen Tagen nach zum politischen Zentrum der Europäischen Union gewordenen Vilnius gekommen ist, in dem eine der wichtigsten Veranstaltungen der litauischen EU-Ratspräsidentschaft stattfindet – das Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft.

Der Regierungschef brachte seine Freude über eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Litauen und der EIB zum Ausdruck und hofft nun, dass eine enge Zusammenarbeit auch in der Zukunft bestehen wird. Der Premierminister A. Butkevičius dankte für den Kredit dieser Bank, der für den Bau des Flüssiggasterminals gewährt wurde und appellierte an die EIB, auch andere Energieprojekte Litauens zu finanzieren.

Dem Premierminister zufolge könnte die EIB darüber hinaus zur Finanzierung der Projekte beitragen, die mehr Energiesicherheit und eine höhere Diversifizierung der Energiequellen ermöglichen würden, sowie Projekte der erneuerbaren Energiequellen, Projekte zur Stärkung der Energieeffizienz (z.B. Gebäudesanierung) finanzieren.
Der EIB-Chef erklärte, er würde das Streben Litauens nach Energieunabhängigkeit verstehen und informierte, dass zurzeit Expertenschlussfolgerungen über die Finanzierung eines möglichen Projektes zur Modernisierung des Kruonis-Pumpspeicherkraftwerkes erwartet werden.

Bei dem Treffen hat der Regierungschef mit dem EIB-Präsidenten W. Hoyer über die Absichten Litauens gesprochen, die für allgemeine Finanzierungszwecke für 2014-2020 vorgesehenen EU-Strukturgelder zu beanspruchen. A. Butkevičius zufolge würde Litauen zur Gewährleistung der allgemeinen Finanzierung für 2014-2020 bis zu 1 Mrd. Euro benötigen.

Die Europäische Investitionsbank wurde 1958 mit den Römischen Verträgen als eine langfristige Kredite gewährende EU-Bank gegründet. Sie gehört den EU-Mitgliedstaaten, die das EIB-Kapital gemäß dem Prinzip gestalten, dass der Beitrag jedes einzelnen Landes seinem wirtschaftlichen Gewicht verhältnismäßig sein muss.

1994-2012 gewährte die EIB Litauen Kredite in Höhe von 1,7 Mrd. Euro. Die EIB hat solche große Infrastrukturprojekte finanziert wie die Rekonstruktion des Flughafens von Vilnius oder des Meereshafens von Klaipėda, der Bau der Autobahn „Via Baltica“, die Modernisierung der Bahninfrastruktur, usw.
 

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