Der Ostseeraum - ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit in der EU

11 November 2013, Erneuert, 17:34 EEST
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autor: Dž. G. Barysaitė

Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė hat das 4. Jahresforum der Strategie für den Ostseeraum eröffnet. Die Veranstaltungen gehört mit 700 Teilnehmern zu den größten und wichtigsten Veranstaltung des litauischen EU-Ratsvorsitzes und soll als Diskussionsplattform über die Herausforderungen und Chancen bei der Umsetzung des Naturschutzes dienen, zugleich Wirtschaftswachstum, Schaffung von Arbeitsplätzen und Wettbewerbsfähigkeit fördern.

Die Strategie für den Ostseeraum vereint die acht EU-Länder Litauen, Lettland, Estland, Polen, Deutschland, Dänemark, Schweden und Finnland mit dem Ziel, das Transportsystem der gesamten Region zu verbessern, die Energiesicherheit zu erhöhen sowie für eine saubere Ostsee und sicheren Schiffsverkehr Sorge zu tragen.

„Die Umsetzung der Strategie für den Ostseeraum trägt zur Energiesicherheit und wirtschaftlichen Entwicklung nicht nur in unserer Region, sondern in der gesamten Europäischen Union bei. Diese Strategie ist für ganz Europa ein gutes Beispiel dafür geworden, dass enge Zusammenarbeit Integration vertieft und die Kommunikation zwischen den staatlichen Behörden, privaten Sektoren und NGOs verbessert“, sagte die Präsidentin.

Die Präsidentin unterstrich, dass für Litauen vor allem die Fortschritte in den Energieprojekten des Ostseeraumes wichtig sind. Zu den Prioritäten des präsidierenden Litauens gehören die Schaffung des EU-Binnenmarktes bis 2014, Entfernung aller bestehenden EU-Energie-Inseln bis 2015, Förderung der Energieeffizienz sowie eine bessere Koordinierung der EU-Energieaußenpolitik. Für diese Zwecke ist es notwendig, die Energievorhaben von gemeinsamem Interesse umzusetzen. Die Europäische Kommission sieht für das Baltikum 15 solcher Projekte vor – sechs davon mit litauischer Beteiligung.

Die regionale Zusammenarbeit zwischen den nordischen und baltischen Ländern gestaltet sich zunehmend intensiver. In den Bereichen Außenpolitik, Sicherheit, Verteidigung u.a. arbeitet man bereits sehr eng zusammen.

Gemeinsam mit dem EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn besuchte die Präsidentin außerdem die Messe für die wichtigsten Projekte der Ostsee-Region. Auf dieser Messe werden ein Modell für ein Flüssigerdgas-Terminal sowie Projekte für Umweltschutz, sicherere Schifffahrt in der Ostsee, Ökowirtschaft und Abfallwirtschaft vorgestellt.

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