Der Mensch und Änderung von Stereotypen waren Hauptthema auf der Konferenz psychische Gesundheit

14 Oktober 2013, Erneuert, 08:28 EET
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Der Mensch und Änderung von Stereotypen waren Hauptthema auf der Konferenz psychische Gesundheit | autor: Scanpix.lt

EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg und der litauische Gesundheitsminister Vytenis Povilas Andriukaitis beendeten heute in Vilnius die zweitägige Konferenz "Psychische Gesundheit - Herausforderungen und Chancen". An der Konferenz nahmen um die 200 Gäste aus der EU und anderen Ländern teil, sie wurde außerdem gewürdigt vom Vertreter der EU-Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher Michael Hübel und dem WHO-Repräsentanten Dr. Matt Muijen.

Die Konferenz erwies sich besonders aktuell, da fast 50 Millionen Bürger der Europäischen Union (etwa 11% Bevölkerung) unter psychischen Problemen leiden, die psychische Gesundheit aber dennoch nicht die notwendige Anerkennung erfährt.

Nach den Worten von Gesundheitsminister Vytenis Povilas Andriukaitis gehört die psychische Gesundheit zu den größten und zugleich am meisten gefährdeten Werten in der modernen Gesellschaft. Er äußerte sich dahingehend, dass die EU-Länder die im Europäischen Pakt für psychische Gesundheit und Wohlbefinden, den Gutachten des EU-Rats 2011 und der Strategie Europa 2020 erhobenen Anforderungen und Ziele erreichen sowie Prävention psychischer Erkrankungen, frühzeitige Intervention und psychische Gesundheit und Wohlbefinden gewährleistende Maßnahmen bereitstellen muss.

Die Konferenzteilnehmer kamen darin überein, dass der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen besondere Priorität zukommt, gesundheitliche Probleme von Menschen im höheren Lebensalter aber nicht an Aktualität verlieren. Betont wurde, dass für die Stärkung der psychischen Gesundheit der Bevölkerung und Gewährleistung ihres Wohlbefindens die Zusammenarbeit mit NGOs als gleichberechtigten Partnern, der Rat von Experten der psychischen Gesundheit und der Austausch guter Erfahrungen sowie das regelmäßige Diskutieren von Innovation, Fortschritt und Entwicklungschancen innerhalb des Gesundheitssystems unerlässlich sind. Bezugnehmend auf eines der Themen der Ratspräsidentschaft im Gesundheitsbereich – ein nachhaltiges Gesundheitssystem – wurde hervorgehoben, dass innovative Präventions-und Behandlungsansätze zum Einsatz kommen müssen und dabei EU-Mittel nicht verschwendet, sondern effektiv in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der psychischen Gesundheit und Wohlbefinden der zeitgenössischen Gesellschaft und Best-Praxis-Methoden einzusetzen sind.
 

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