Der Fischereirat hat den Fischfang in der Ostsee für 2014 geregelt

18 Oktober 2013, Erneuert, 09:23 EEST
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autor: Der Rat der Europäischen Union

Am 17. Oktober haben sich die Teilnehmer des EU-Rates für Fischerei in Luxemburg auf allgemeine zulässige Gesamtfangmengen (TAC) und Quoten für bestimmte Fischbestände in der Ostsee für 2014 und Einschränkungen für die Fischfangbemühungen, die Kabeljaubestände in der Ostsee betreffen, verständigt.

Diese Übereinkunft basiert auf den erfolgreichen Verhandlungsergebnissen auf der regionalen Ebene und stimmt mit den wissenschaftlichen Empfehlungen und den Bestimmungen des 2007 genehmigten mehrjährigen Plans bezüglich des Ostsee-Kabeljaus überein.

„Dank dieser wichtigen Übereinkunft werden wir dafür sorgen können, dass die Bestände von vier Fischarten in der Ostsee (der Kabeljau im östlichen Teil der Ostsee, der Ostseehering des Bottnischen Meeresbusen, der Ostseehering des Rigaischen Meeresbusens und der Ostseehering im zentralen Teil der Ostsee) bereits nach 2014 im Einklang mit den zulässigen Höchstmengen nachhaltig gefischt werden, für die Bestände zwei anderer Fischarten (der Ostseehering im westlichen Teil der Ostsee und Sprotten) werden so gefischt, damit das genannte Ziel bis 2015 erreicht wird“, so der Landwirtschaftsminister Prof. Vigilijus Jukna.

Angesichts des mehrjährigen Plans werden die TAC für den Ost-Kabeljau um 7 % erhöht, für den West-Kabeljau um 15 % reduziert, die Fischfangbemühungen für beide Ostseekabeljauarten (Fischfangtage im Meer) für den Ost-Kabeljau um 10% reduziert und den Westkabeljau um 8,5% reduziert.

Die TAC für zwei pelagische Fischartbestände (der Ostseehering im westlichen Ostseeteil und Sprotten) wird gesenkt, für weitere drei Fischartenbestände (der Ostseehering des Bottnischen Meeresbusen, der Ostseehering des Rigaischen Meeresbusens und der Ostseehering im zentralen Teil der Ostsee) erhöht. Um jährliche TAC-Schwankungen zu vermeiden, hat der Rat beschlossen für zwei Ostseehering-Arten  die TAC weniger zu erhöhen als in dem Erstvorschlag der Europäischen Kommission empfohlen wurde.

Für beide Lachsarten wurde eine niedrigere TAC festgesetzt als es letztes Jahr der Fall war, in dem Hauptbecken der Ostsee – 2%, in dem Finnischen Meeresbusen – 15 %.

Auf der Ratssitzung haben die Minister auch über weitere wichtigen Fischereifragen debattiert: die Vorbereitungen der EU auf die jährlichen Konsultationen mit Norwegen wegen 2014, die anstehende jährliche Sitzung der ICCAT (Internationale Kommission für den Erhaltung der Thunfischbestände in Atlantik) und das Management der Atlantik-Makrelen sowie die Verhandlungen der Küstenländer.

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