Der Europäische Fonds für die Anpassung an die Globalisierung will die Integration Erwerbsloser auf den Arbeitsmarkt fördern

12 Oktober 2013, Erneuert, 13:06 EEST
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autor: PantherMedia/Scanpix

Die heute getroffene Vereinbarung des Ausschusses der Ständigen Vertreter (COREPER I) über die Vereinbarung über den Europäische Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) gestattet dem Fonds ab Januar 2014 seine Tätigkeit aufzunehmen. Der Fonds wird diejenigen unterstützen, die ihre Erwerbstätigkeit wegen umfangreicher struktureller Veränderungen im Welthandelsgefüge aufgrund von Globalisierung oder finanzieller und wirtschaftlicher Krise verloren haben.

Nach den Worten der Ministerin für Soziale Sicherheit und Arbeit Algimanta Pabedinskienė wird der Europäische Fonds für die Anpassung an die Globalisierung maßgeblich zur Beschäftigung auch von Jugendlichen beitragen, was zu den vordringlichsten Zielen auf EU-Ebene gehört und in der Phase der wirtschaftliche und sozialen Erholung in der EU außerordentlich wichtig ist.

„Ich bin sehr erfreut darüber, dass die EU ein weiteres Mal Solidarität mit Erwerbslosen bewiesen hat und rechtzeitig zu einer Einigung gelangen konnte, so dass der Fonds ab Januar 2014 diejenigen unterstützen kann, die ihre Arbeit verloren haben und ihnen dabei helfen wird, neue Arbeit zu finden und sich so schnell wie möglich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.”

Der Ausschuss bestätigte am 11. Oktober das Ergebnis des jüngsten  informellen dreiseitigen Dialogs zwischen dem präsidierenden Litauen und dem Europäischen Parlament am 30. September bezüglich eines Vorschlags über eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rats über den Europäische Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (2014-2020). Der Ausschuss autorisierte den Vorsitzenden, dem Ausschussfür Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments (EP EMPL) einen Brief mit dem vereinbarten Kompromissvorschlag zu senden.  

Die litauische Ratspräsidentschaft dankte den dänischen, zyprischen und irischen Ratspräsidentschaften für wertvolle Beiträge beim Erzielen dieses Ergebnisses und dem Europäischen Parlament und der Kommission für ihre Zusammenarbeit beim Erreichen der Vereinbarung über den EGF.

Der Fonds verfügt für den Zeitraum 2014-2020 über nicht mehr als 150 Mio. Euro jährlich. Zu 60% wird der Fonds aus Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik der Mitgliedsländer in Regionen, die im Kontext der Globalisierung und der wirtschaftlichen Krise benachteiligt wurden finanziert.

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