Der EU-Rat wird eine politische Einigung über die Fischfangmöglichkeiten für 2014 anstreben und die Rechtsakten zur Gemeinsamen Landwirtschaftspolitik offiziell annehmen

16 Dezember 2013, Erneuert, 17:26 EET
  • RSS
  • Print
Loading...
autor: PantherMedia/Scanpix

Auf dem EU-Rat für Fischerei am 16.-17. Dezember werden die Minister eine politische Einigung über den Fang gewisser Fischbestände und der Gruppen der Fischbestände für die Schiffe in den EU-Gewässern und für die EU-Schiffe in den Gewässern außerhalb des EU-Territoriums für das Jahr 2014 anstreben. 

Was die Zahl der betroffenen Fischbestände anbelangt ist diese politische Einigung die wichtigste Lösung für Fischfangmöglichkeiten. In Anlehnung an die Empfehlungen der Wissenschaftler und die internationalen Entscheidungen, die bei den Jahrestreffen getroffen wurden, hat die Europäische Kommission Ende Oktober einen Vorschlag zu den genannten Fangmöglichkeiten unterbreitet. Die Europäische Kommission hat den Wunsch der Mitgliedstaaten berücksichtigt und, anders als in den Jahren 2012 und 2013, ein einziges Dokument vorbereitet.

Auf der Tagung dieses EU-Rates soll auch eine politische Einigung über die Fischfangmöglichkeiten im Schwarzen Meer für 2014 erreicht werden. Dieser Vorschlag legt die Fangmöglichkeiten für zwei Fischbestände fest, für die atlantische Sprotte und den Steinfisch, an deren Fang zwei EU-Länder interessiert sind – Rumänien und Bulgarien.

„Wir wollen die Fischereimöglichkeiten in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Gemeinsamen Fischereipolitik festlegen während die Umwelt geschont und die wirtschaftlichen sowie sozialen Aspekte berücksichtigt werden“, so der Landwirtschaftsminister Prof. Vigilijus Jukna.

Eine der wichtigsten Prioritäten der litauischen EU-Ratspräsidentschaft war die Verhandlungen über die Reform der Gemeinsamen Landwirtschaftspolitik abzuschließen und die Aufgaben im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten dieser Reform zu erfüllen. Auf der letzten Tagung des Rates im Rahmen der litauischen EU-Ratspräsidentschaft wird das Gesetzespaket zur Gemeinsamen Landwirtschaftspolitik (GLP) und die Verordnung über die Übergangsregelungen der GLP für 2014 offiziell angenommen. Die neue GLP wird den Landwirten helfen sich an die ständig wechselnden Arbeitsmarktbedingungen anzupassen, die Nahrungsmittelqualität, den Umweltschutz und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum auf ländlichen Gebieten zu gewährleisten.

Der Rat wird auch über weitere aktuellen Fragen beraten: den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Informierung über landwirtschaftliche Produkte, die Verkaufsförderung im Binnenmarkt und in den Drittländern, den erzielten Fortschritt bei den laufenden interinstitutionellen Verhandlungen über den neuen Europäischen Fonds für maritime Angelegenheiten und Fischerei, den Bericht über die erzielten Ergebnisse in den Bereichen pflanzliches Ausgangsmaterial, Pflanzengesundheit, Gesetzespaket zur offiziellen Kontrolle und Tiergesundheit, sowie Informationen zur aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Zugang für pflanzliche Produkte zum Markt der Russischen Föderation, usw.

Alle notieren

Suche nach Politikbereichen

  • Allgemeine Angelegenheiten (RAA)
  • Auswärtige Angelegenheiten (RAB)
  • Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN)
  • Justiz und Inneres (JI)
  • Beschäftigung, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz (EPSCO)
  • Wettbewerbsfähigkeit (COMPET)
  • Verkehr, Telekommunikation und Energie (TTE)
  • Landwirtschaft und Fischerei (AGRI)
  • Umwelt (ENVI)
  • Bildung, Jugend, Kultur und Sport (BJKS)

Veranstaltungen

Suche Alle Veranstaltungen
Bisherig Andere
Dezember 2013
Mo Di Mi Do Fr Sa So
25 26 27 28 29 30
8
14
15
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
01 02 03 04 05

Nachrichten bestellen

Über Abonnement