Beim Transatlantik-Dinner wurde die Stärkung der NATO-Zusammenarbeit erörtert

13 Oktober 2013, Erneuert, 10:30 EET
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autor: eu2013.lt

Bei einem informellen Transatlantik-Dinner am 10. Oktober in Brüssel unterstrichen der ständige Vertreter Litauens, der NATO-Botschafter Kęstutis Jankauskas und der Vertreter des Politischen und Sicherheitspolitische Komitees der Europäischen Union, Botschafter Darius Pranckevičius die Wichtigkeit der Stärkung der transatlantischen Beziehungen im sich verändernden globalen sicherheitspolitischen Umfeld und um auf neue Herausforderungen reagieren zu können. 

Initiiert und wurde das Dinner von der ständigen Vertretung Litauens bei der Europäischen Union und der NATO. Teilnehmer waren Botschafter des Politischen und Sicherheitspolitische Komitees der EU und des Nordatlantikrats der NATO, der schweizerische Botschafter beider NATO sowie Beamte von EU- und NATO-Institutionen.

Anlässlich der informellen Debatte besprachen die Vertreter der transatlantischen Gemeinschaft Fragen der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik mit einem verstärkten Augenmerk auf der Zusammenarbeit von EU und NATO. Da beiden Organisationen insgesamt 22 Staaten angehören, wurde während der Diskussion ein pragmatischer Ansatz bezüglich Zusammenarbeit und Koordination gemeinsamer Handlungsschritte betont. Man hofft, dass auf dem Europäischen Rat im Dezember strategische Entscheidungen hinsichtlich der Entwicklung und effektiver Nutzung von Kapazitäten getroffen werden.

Der belgische Verteidigungsminister Pieter de Crem hob während des Treffens hervor, dass die Zusammenarbeit von EU und NATO gestärkt werden muss, da beide Organisationen das gleiche Ziel – sowohl im Inneren wie im Äußeren Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten – im Auge haben und sich in praktischer Hinsicht gegenseitig ergänzen.

Bei der Diskussion wurde die Bedeutung der NATO hinsichtlich Sicherung und Stärkung der transatlantischen Beziehungen hervorgehoben. Gleichzeitig verfügt die EU mit ihrem allumfassenden Sicherheitsinteresse  über vielfältigere Instrumente, die sie flexibler verwenden kann. EU und NATO müssen bei ihren Reaktionen auf Krisen auch weiterhin eine effektivere Zusammenarbeit anstreben und Kapazitäten entwickeln, die die Sicherheit ihrer Bürger in einer veränderlichen Welt gewährleisten. 

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