Beim Abbau der Arbeitslosigkeit muss Europa sich auf Bildung und Ausbildung konzentrieren

12 November 2013, Erneuert, 13:04 EET
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autor: O. Posaškova

"Obwohl wir eine erhebliche Zahl von Arbeitslosen in Europa haben, gibt es auch viele offene Stellen. Es wird geschätzt, dass die Computer-Industrie im Jahr 2015 sogar eine Millionen Arbeitsplätze bereitstellen wird. Dies bedeutet, dass wir die künftigen Bedürfnisse des Arbeitsmarktes nicht voraussagen können", sagte der Direktor des Generaldirektorats A für Bildung und Kultur Pierre Mairesse anlässlich einer Konferenz im Seimas. Der Referent hob hervor wie wichtig es für das Bewältigen zukünftiger Anforderungen des Arbeitsmarktes und den Abbau der Arbeitslosigkeit sei, dass Europa sich auf Bildung und Ausbildung konzentriert.

"Junge Menschen haben nach Abschluss eines Studiums oft noch keine beruflichen Fertigkeiten. Wir müssen erreichen, dass junge Menschen die Fähigkeiten und die Fähigkeiten erwerben, die später auf dem Arbeitsmarkt nützlich sind", sagte P. Mairesse. Er wies darauf hin, dass die Partnerschaftspolitik in diesem Bereich eine entscheidende Rolle spielen kann, d.h. dass die Zusammenarbeit zwischen den Bildungs-, Sozial- und Arbeitsministerien im Bereich der beruflichen Ausbildung intensiviert werden muss.

Juan Menendez-Valdes, Direktor der Europäischen Stiftung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa präsentierte während der Konferenz Daten, denen zufolge de Jugendarbeitslosigkeit in der Geschichte Europas ihren höchsten Punkt bereits hinter sich hat. Während 2008 fast 38 % der Jugendlichen in Europa und 2002 32,6 % arbeitslos waren, waren es im August 2013 nur noch 23,3 %.

Der Referent sagte, dass es auf dem heutigen Arbeitsmarkt nicht einfach sei als junger Mensch zu bestehen, und hob hervor, wie wichtig es ist, dass ein junger Mensch innerhalb des ersten Jahres nach seiner Ausbildung eine Anstellung erhält. In Griechenland und Italien erhalten nur 45% der jungen Absolventen während des ersten Jahres einen Arbeitsplatz, in Dänemark und den Niederlanden hingegen sind es über 80 %.

Die Jugend, so der Redner, setzt sich aus vielgestaltigen Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammen. Einige von ihnen sind ausgebildet, haben aber einen Mangel an Erfahrung, anderen fehlt es an der nötigen Qualifikation und dritte sind vielleicht bereits enttäuscht worden. Daher ist es wichtig eine Politik der beruflichen Bildung zu entwickeln, um die in jeder dieser Gruppen verwendeten Werkzeuge verbessern zu können.
 

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