Bei dem informellen Treffen der EU-Energieminister wird über Themen beraten, die für alle Energieverbraucher wichtig sind

19 September 2013, Erneuert, 20:24 EEST
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autor: eu2013.lt

Wie sollen eine sichere Versorgung mit Energieressourcen und wettbewerbsfähige Preise, eine besser abgestimmte Position der EU-Mitgliedstaaten bei den Gesprächen mit den Energieversorgern aus den Drittländern gewährleistet werden – diese und weitere wichtige Fragen werden die Energieminister der EU auf dem informellen Treffen am 19.-20. September in Vilnius besprechen. 

Die Europäische Kommission wird bei diesem Treffen auch die Ergebnisse aus den öffentlichen Konsultationen zur Strategie 2030 für die Klima- und Energiepolitik den Ministern vorstellen.   

Anfang 2011 hat die EU das Ziel erklärt, bis 2014 einen Energiebinnenmarkt zu errichten und gleichzeitig für die Abschaffung aller Energieinseln in der EU nach 2015 zu sorgen. Am 22. Mai dieses Jahres haben die führenden Politiker der EU dieses Ziel noch einmal bekräftigt. Auf der informellen Ratssitzung werden die Minister über die notwendigen Maßnahmen diskutieren, um den EU-Energiebinnenmarkt rechtzeitig errichten zu können.   
 
Mit den bereits erwähnten Zielen hängt auch der zweite Punkt auf der Tagesordnung des informellen Ministertreffens zusammen – die Stärkung der Außendimension der EU-Energiepolitik. Die Außendimension der Energiepolitik muss gestärkt werden, um eine gleichberechtigte und gegenseitige Energieversorgung aus den Drittländern zu sichern, das ist eine der Voraussetzungen, um die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Energiemarktes zu gewährleisten. Litauen wird während der litauischen EU-Ratspräsidentschaft einzuschätzen versuchen, wie die vereinbarten EU-Maßnahmen umgesetzt werden und zusammen mit allen EU-Mitgliedstaaten die von dem EU-Rat im November 2011 verabschiedeten Schlussfolgerungen überprüfen, indem sie aktualisiert und detailisiert werden. 
 
Nachdem im Frühling dieses Jahres die Europäische Kommission das Grüne Buch „Das Programm der Klima- und Energiepolitik 2030“ veröffentlichte wurden bis Juli öffentliche Konsultationen zu diesen Vorschlägen der Europäischen Union geführt. In der letzten Sitzung des informellen Treffens der Minister wird die EK die Ergebnisse dieser Konsultationen präsentieren. Die Europäische Kommission wird voraussichtlich die eigene Vision vorstellen, wie eine Übereinstimmung zwischen allen EU-Mitgliedstaaten bezüglich des Programmes zur Klima- und Energiepolitik der EU für das Jahr 2030 erzielt werden könnte.    
 
An dem informellen Treffen der Energieminister werden abgesehen von den Ministern der EU-Länder auch die Minister der Länder der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und der EU-Beitrittskandidaten teilnehmen.
 
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