Eine von Litauern entwickelte elektronische Nase wird helfen gesundheitsbedenkliche Nahrungsmittel festzustellen

29 Oktober 2013, Erneuert, 13:41 EET
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autor: PantherMedia/Scanpix

Die erste mobile elektronische Nase der Welt, die feststellen helfen soll, wie hochwertig und frisch Fleisch, Geflügel und Fisch ist, wird von dem litauischen Unternehmen „ART21“ in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Kaunas entwickelt. Dieses Produkt wird das Unternehmen am 6.-8. November auf der größten Veranstaltung der Europäischen Informations- und Kommunikationstechnologien „ICT2013“ präsentieren.

Es gibt bereits ähnliche Produkte auf der Welt, allerdings sind sie industrieller oder laboratorischer Natur. Die von Litauern entwickelte elektronische Nase hingegen ist ein kleines und schönes Gerät, nicht größer als die USB-Schlüssel von heute, mit den eingebauten   Datenübertragungstechnologien „Wi-Fi“ und „Bluetooth“ und einem Sensorblock.

Dem Vorstandsmitglied und Aktionär des Unternehmens Augustas Alesiūnas zufolge soll diese e. Nase bestimmte chemischen Eigenschaften von Fleisch, Geflügel und Fisch und die von ihnen ausgeschiedenen Gase riechen und mit Hilfe von unzähligen Algorithmen Folgendes identifizieren können:

wie frisch ein Produkt ist (auf einer Skala von sehr frisch bis zu gesundheitsbedenklich für den Verbraucher)

gefährliche chemische Elemente, toxische Stoffe die zu gefährlichen Krankheiten und Krebserkrankungen führen könnten

Die e. Nase wird die gesammelten Daten auf ein Smartphone übertragen, dessen Software die Ergebnisse auswerten und sie dem Verbraucher klar, verständlich und einfach liefern soll. Außerdem werden die Benutzer der Nase auf dem Handy nicht nur die von der Nase erfassten Parameter sehen sondern auch sich über ihre Erfahrungen, Meinungen und die Informationen auf sozialen Netzwerken austauschen können.

A. Alesiūnas hatte berechnet, dass die von seinem Unternehmen entwickelte Nase ca. 150 Euro kosten würde. Mit den meisten Verbrauchern rechnet er in Westeuropa, USA, Kanada und Litauen. „Wir wollten eine Sache entwickeln, die für jeden Menschen behilflich wäre, für den es wichtig ist, schnell und wirksam einzuschätzen, was für eine Nahrung er zu sich zu nehmen beabsichtigt“ so A. Alesiūnas.   

Ihm zufolge zeichnet sich diese Innovation dadurch aus, dass sie klein ist, dass sie Smartphones in eine komplexe Entscheidung miteinbezieht und vor allem dass ihr Preis sehr attraktiv ist, da bis jetzt alternative Lösungen mindestens 10 Mal größer und 10 bis 100 Mal teurer waren.

Dem litauischen Verkehrsminister Rimantas Sinkevičius zufolge wird die größte Veranstaltung im Bereich Europäische Informations- und Kommunikationstechnologien „ICT2013“, die am 6.-8. November in Vilnius stattfinden wird und für die sich bereits 5000 Personen aus der ganzen Welt angemeldet haben, eine großartige Chance nicht nur für das Unternehmen sein, das die e. Nase entwickelt hat, sondern auch für  ganz Litauen, das nun sein ganzes Potenzial der Welt zeigen kann.

„Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind unsere Nische. Wir sind die ersten in Europa  was die Anzahl der öffentlichen Internetzugangsstellen anbelangt, Vilnius zeichnet sich durch die höchste Datenübertragungsgeschwindigkeit per Internet weltweit aus. Wir könnten noch mit vielen anderen   Errungenschaften prahlen und wir sind dazu in der Lage mit dem Rest Europas und der Welt zu konkurrieren“, sagte der Minister.

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